Barbara Schilken-Knauf an der Spitze des Tennis-Vereins

Hohenlimburg.   Erstmals in der Vereinsgeschichte schwingt eine Frau das Zepter beim Tennis-Club Weiß-Rot Hohenlimburg. Die Mitglieder haben bei der Jahrestagung im Clubheim Auf dem Lölfert Barbara Schilken-Knauf zur neuen Vorsitzenden gewählt.

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Erstmals in der Vereinsgeschichte schwingt eine Frau das Zepter beim Tennis-Club Weiß-Rot Hohenlimburg. Die Mitglieder haben bei der Jahrestagung im Clubheim Auf dem Lölfert Barbara Schilken-Knauf zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Der bisherige Amtsinhaber, Richard Mohrmann, kandidierte nicht mehr und wurde mit einem großen Blumenstrauß verabschiedet. „Ich bin nicht aus der Welt“, so Mohrmann, der dem Verein in einer schwierigen Zeit mit einem neuen Vorstandsteam wieder in geregelte Bahnen geführt hat.

Barbara Schilken-Knauf ist erst die zweite Frau in der Geschichte, die an der Spitze eines Hohenlimburger Sportvereins steht. Marlies Schumann führte den Hohenlimburger SV von 1989 bis 1995. Nicht zu vergessen Christel Richly als Vorsitzende des Verbandes für Sport, was allerdings der Dachverband der heimischen Vereine ist.

Ebenfalls neu im Vorstand ist Niklas Peltzer, der von der Jugendversammlung zum Jugendleiter gewählt wurde. Sportwart bleibt Werner Großkopf, Willi Rau wird die Kasse prüfen.

Weniger Einnahmen bei Halle

Ausführlich und detailliert legte Kassierer Heinz Jüdt seinen Bericht vor. Die Einnahmen haben die Ausgaben gedeckt, jedoch verzeichnete er weniger Einnahmen bei den Hallenmieten. „Auswärtige Spieler haben unsere Tennishalle weniger genutzt, als das noch im vergangenen Jahr der Fall war“, erläuterte Richard Mohrmann.

Im Bereich der U12 hat der Verband „Zweiergruppen“ eingeführt. „Das bedeutet, dass Vereine mit zwei Spielern antreten können. Es werden zwei Einzel und ein Doppel gespielt“, erläuterte Barbara Schilken-Knauf. So ist gewährleistet, dass mehrere Vereine auch Jugendmannschaften in dieser Altersklasse stellen können. Auch der TC WR hat in der abgelaufenen Saison zwei U12-Teams gemeldet.

Die U18-Jungen profitierten von der Regelung, dass die Doppel „doppelt“ gewertet wurden und sicherten sich den dritten Platz in der Kreisklasse – sie gewannen nämlich (fast) alle Doppel. „Die Regelung bewirkt, dass die Doppel nach den Einzelspielen nicht einfach hergeschenkt werden“, so Barbara Schilken-Knauf. Zur kommenden Saison melden die Hohenlimburger die Klassen U15 (zwei Mädchen- und ein Jungen-Team) sowie U18 (ein Mädchen-, zwei Jungen-Teams). „Unsere jüngsten Spielerinnen sind für die Klasse U12 noch nicht soweit“, so Barbara Schilken-Knauf.

Werner Großkopf hob in seinen Ausführungen den Aufstieg des Herren-Teams in die Bezirksklasse hervor. „Das war unsere erfolgreichste Mannschaft.“ Für die kommende Saison werden bei den Damen und Damen 40 Vierermannschaften gemeldet. „Eine Vorsichtsmaßnahme aus personellen Gründen, damit unsere Mannschaften immer antreten können“, so Großkopf. Bei den Herren 55, 60 und 70 werden wieder „Wahlspieler“ in zwei Altersklassen gemeldet. Saisonstart ist für Ligen mit vier Teams am 14./15. Mai, für Sechsergruppen am 6./7. Mai.

Vereinsheim in Eigenregie

Im vergangenen Jahr musste der TC WR das Vereinsheim in Eigenregie führen. Das übernahmen Melanie Zittlau und Karlheinz Gaebel. „Dafür möchte ich einen herzlichen Dank aussprechen“, sagte Richard Mohrmann. Zur Saisoneröffnung Ende April möchte der Verein einen neuen Clubwirt vorstellen.

Viele Mitglieder haben sich ehrenamtlich engagiert, um den Tennis-Cracks auf dem Lölfert ein kleines „Paradies“ zu bieten. „Daher wünsche ich mir, dass unsere eigenen Leute die Veranstaltungen auch rege nutzen“, so Richard Mohrmann. Auch Niklas Peltzer als neuer Jugendwart ist gefragt, denn hier sind etwa die Clubmeisterschaften und das Feriencamp im Jahr 2016 mangels Masse ausgefallen.

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