Hohenlimburg

Bauverein sorgt sich um Wohnquartier in der Mozartstraße

Bunt und somit farbenfroh sind die zuvor eher tristen Häuser des Bauvereins an der Mozartstraße

Foto: Bremshey

Bunt und somit farbenfroh sind die zuvor eher tristen Häuser des Bauvereins an der Mozartstraße Foto: Bremshey

Hohenlimburg.  Die Aufzüge funktionieren immer noch nicht und Rauchmelder gibt es auch keine. Der Bauverein Hohenlimburg schlägt Alarm.

Ulrich Schulze-Witteborg, Geschäftsführer des Hohenlimburger Bauvereins, ist besorgt. Er sorgt sich um den Wohnstandort Hohenlimburg.

Mieter bleiben sprichwörtlich im Regen stehen

Zunächst die Negativschlagzeilen um das Wohnquartier Ebendstraße, in der vergangenen Woche die Berichterstattung zur Situation in den Mietskasernen an der Mozartstraße und am Wochenende die Darstellung der Wohnsituation an der Piepenstockstraße in Oege. Immer wieder sind es die großen Immobilienunternehmen, die ihre Mieter sprichwörtlich im Regen stehen lassen, die Mieten kassieren und wenig oder nichts investieren. So an der Mozartstraße, wo seit mehr als einem Jahr die Aufzüge nicht funktionieren und auch noch keine Rauchmelder installiert worden sind.

„Das ist seit Jahresbeginn Pflicht“, betont Schulze-Witteborg, „wir haben deshalb durch ein Fachunternehmen alle unsere Wohnungen mit Rauchmeldern nachrüsten lassen. So, wie es der Gesetzgeber verlangt.“

Zwei Fristen gesetzt

Der Bauvereins-Geschäftsführer sieht speziell für das Wohnquartier rund um die Mozartstraße die Vollvermietung auf Dauer gefährdet. Dort bietet das größte Hohenlimburger Wohnungsunternehmen in den Häusern 13, 15 oder 3, 4, 2 - 2a und 14 unzählige Wohnungen an. „Wir haben die Häuser 13 und 15 farblich schön gestaltet, die Balkone und auch die Aufzüge erneuert und Rampen geschaffen und somit die Häuser behindertengerecht gemacht. Wir wollen, das sich unsere Mieter hier wohlfühlen.“

Hausmeister bewirtschaften die Grünanlagen

Aus diesem Grund beschäftigt der Bauverein gleich mehrere Hausmeister, die nicht nur in den Häusern nach dem Rechten sehen, sondern sich auch um die Grünanlagen kümmern. „Die Hausmeister sind für unsere Mieter jederzeit zu erreichen.“ Mit Spannung sieht er den kommenden Wochen entgegen. Schließlich hat die Stadt Hagen dem Immobilienbesitzer zwei Fristen gesetzt. Zwei Wochen, um die Aufzüge wieder funktionsfähig zu machen und vier Wochen, um die Rauchmelder nachzurüsten.

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