Kontrollen

Behörden streichen 17 Zuwanderern die Leistungen

Die Polizei und die Stadt Hagen haben gemeinsam mit dem Jobcenter wieder Kontrollen durchgeführt.

Die Polizei und die Stadt Hagen haben gemeinsam mit dem Jobcenter wieder Kontrollen durchgeführt.

Foto: Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Stadt, Polizei und Jobcenter in Hagen haben erneut 301 Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien kontrolliert.

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Auch in diesem Jahr gehen die Schwerpunktkontrollen in Häusern mit südosteuropäischen Zuwanderern weiter. Am Dienstagabend waren Mitarbeiter von Stadt, Polizei, Jobcenter und der Wohnungsaufsicht in Eilpe, Altenhagen und Wehringhausen unterwegs: 301 gemeldete Personen wurden überprüft. Schwerpunktmäßig ging es dabei um ausländer- und melderechtliche Gesichtspunkte sowie um möglichen Leistungsmissbrauch.

Die Ausländerbehörde stellte sechs Ausweisdokumente sicher, weil die Hausbewohner, die man dort antraf, gar nicht beim Einwohnermeldeamt erfasst sind. Jetzt muss der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden. Darüber hinaus lag in 17 Fällen keine ordnungsgemäße Abmeldung vor. Diese Personen werden jetzt von Amtswegen abgemeldet – das Jobcenter wird Leistungseinstellungen überprüfen.

An sechs Stellen Müllprobleme

Bei sechs von elf Objekten wurden Müllprobleme festgestellt. In Hagen leben etwa 2900 rumänische und rund 1200 bulgarische Staatsbürger. Insgesamt hat es schon etwa 30 Schwerpunktkontrollen gegeben, bei denen mehr als 3600 Personen unter die Lupe genommen wurden.

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