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Betrüger in Hagen: 77-Jährige entlarvt falsche Polizisten

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Eine 77-Jährige hat in Hagen falsche Polizisten am Telefon entlarvt.

Eine 77-Jährige hat in Hagen falsche Polizisten am Telefon entlarvt.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Hagen.  Betrüger geben sich als falsche Polizisten aus, um an Geld zu kommen: In Hagen hat es am Mittwoch gleich mehrere Fälle gegeben.

Mehrere Anrufe von falschen Polizisten wurden der echten Polizei am Mittwoch in Hagen gemeldet: Den potenziellen Opfern erzählten die Betrüger, dass Familienmitglieder einen schweren oder gar tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätten. Nur gegen Zahlung einer Kaution würden diese von der Polizei entlassen. Neben dem falschen Polizeibeamten sprachen auch die angeblichen Familienmitglieder mit den Opfern.

Eine 77-Jährige entlarvte den Trickbetrug dabei mit einer cleveren Frage: Sie fragte ihre angebliche Enkeltochter nach dem Namen des Bruders, der jedoch nicht genannt werden konnte. Sie beendete das Gespräch, erhielt jedoch wenige Minuten später einen erneuten Anruf. Dieses Mal beleidigte der Anrufer sie und entgegnete, sie würde schon sehen, was mit ihrer Enkelin ohne Zahlung der Kaution passiert. Die 77-Jährige verständigte umgehend die Polizei.

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Tochter bewahrt Vater in Hagen vor Betrug

Die Tochter eines 88-Jährigen konnte zudem verhindern, dass ihr Vater einem Trickbetrüger Wertgegenstände aushändigte. Er hatte dem Anruf Glauben geschenkt, wurde jedoch spontan von der 58-Jährigen besucht, die den Betrug aufdeckte.

Hagen: Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Schlimmeres

Im Falle einer 74-Jährigen verhinderte eine Bankmitarbeiterin Schlimmeres. Als die Seniorin fragte, ob bereits ein Polizist in der Bank sei, dem sie Geld aushändigen wollte, wählte die Bankmitarbeiterin den Notruf.

Die Polizei Hagen weist noch einmal auf folgende Dinge hin: „Lassen Sie sich nicht auf Forderungen unter Druck am Telefon ein. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an und bittet auch niemals um die Herausgabe von Geldbeträgen, Wertgegenständen oder persönlichen Daten.“ Betroffene sollten das Telefongespräch umgehend beenden.

„Kontaktieren Sie Verwandte unter den Ihnen bekannten Rufnummern, am besten jedoch persönlich. Bitte wählen Sie beim geringsten Zweifel den Notruf der Polizei, die 110.“

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