Kriminalität im Internet

Betrug mit Kryptowährung: Hagener ist 5000 Euro los

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Ein Mann hält eine nachgemachte Münze mit dem Bitcoin-Logo in den Händen.

Ein Mann hält eine nachgemachte Münze mit dem Bitcoin-Logo in den Händen.

Foto: Nicolas Armer / dpa

Hagen.  Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei in Hagen vor Internet-Betrügern, die Kryptowährungen gegen echtes Geld anbieten.

Im Internet gibt es offenbar unzählige Betrugsmaschen, jetzt ist ein Hagener (69) auf eine von ihnen hereingefallen.

Der Mann wollte sein Geld nach Angaben der Polizei in einer Kryptowährung anlegen, sah sein Erspartes jedoch nie wieder. Nun ist er gut 5000 Euro los.

Kryptowährungen – die älteste und bekannteste ist der Bitcoin – sind digitale Zahlungsmittel, die nicht in physischer Form, also als Münzen oder Banknoten, existieren und die auch nicht von einer Behörde bzw. einem Staat herausgegeben werden.

Hagener gibt seine Kontodaten preis

Der 69-Jährige aus Hagen hatte im Internet zu diesem Thema recherchiert und telefonierte daraufhin mit einem vermeintlichen Vertreter für ein Tauschgeschäft, um sein Geld in einer Kryptowährung anzulegen.

Bei diesem Telefonat gelang es dem Gauner, den Hagener zu überreden, seine Kontodaten preiszugeben. Die Folge: Vom Konto des Hageners wurden kurz darauf gut 5000 Euro abgebucht. Die versprochenen Kryptowährungen erhielt er im Gegenzug jedoch nicht. Nachdem der Mann zwei Tage lang nichts mehr von seinem „Geschäftspartner“ gehört hatte, erstattete er Anzeige wegen Betruges.

Betrüger wollen schnelles Geld verdienen

Die Polizei warnt vor Betrügern im Internet. Insbesondere beim Thema Kryptowährungen versuchten viele Gauner, bei unerfahrenen Opfern schnelles Geld zu verdienen. Insbesondere warnt die Hagener Polizei vor -Seiten und Fake-Apps, vor Socia-Media-Beiträgen und E-Mails. Besser sei es, sich von seriösen Unternehmen beraten und nur bekannten Webseiten Vertrauen zu schenken, so ein Polizeisprecher: „Man kann zum Beispiel zu seiner Hausbank gehen und sich dort beraten lassen.“

Betrüger erschleichen sich im Internet oft das Vertrauen von arglosen Menschen, indem sie gefälschte Zertifikate veröffentlichen. Auf keinen Fall dürfe man Kontodaten sowie PIN- oder TAN-Nummern weiter geben, so die Hagener Polizei.

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