Weltkriegsbombe

Bombe in Hagen-Vorhalle entschärft - Bahn fährt wieder

Einsatzleiter Karl-Friedrich Schröder und Alessandro Rametta (beide vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe) entschärften eine 110 KG Bombe vermutlich aus dem Jahr 1944.

Einsatzleiter Karl-Friedrich Schröder und Alessandro Rametta (beide vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe) entschärften eine 110 KG Bombe vermutlich aus dem Jahr 1944.

Foto: Alex Talash

Hagen-Vorhalle.  Gute Nachricht aus Hagen-Vorhalle: Die Weltkriegsbombe ist entschärft – jetzt können auch die Anwohner und die Bahnfahrer wieder aufatmen.

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Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte bei der Überprüfung eines Verdachtspunkts im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Straße in Vorhalle eine amerikanische 50-Kilo-Doppelzünder-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Aufgrund des geringen Gewichts der Bombe mussten nur Teilbereiche der Freiherr-vom-Stein-Straße und Johann-Gottlieb-Fichte-Straße evakuiert werden. Die Hochhäuser an der Straße gehörten nicht dazu.

Da einige bettlägrige oder gehbehinderte Anwohner mit Hilfe von Krankentransportwagen evakuiert werden mussten, verzögert sich die Entschärfung ein wenig. Gegen 15.10 Uhr ging es los – nach einer Stunde konnten die Experten des Kampfmittelräumdienstes Entwarnung geben. .

Sporthalle stand für Bürger bereit

Anwohner, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten, konnten sich in der Sporthalle am Vossacker einfinden. In der Zeit der Entschärfung war der Bereich ab Nöhstraße für den Verkehr gesperrt, ebenso wie die Bahnstrecke zwischen Witten und Hagen Hauptbhanhof.

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