Breckerfeld

Breckerfeld: Skilift geht, Schlittenlift kommt

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Bei vielen Familien ist der Hang in Breckerfeld schon lange ein beliebtes Ziel zum Schlittenfahren.

Bei vielen Familien ist der Hang in Breckerfeld schon lange ein beliebtes Ziel zum Schlittenfahren.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Breckerfeld.  Der alte Skilift in Breckerfeld ist Geschichte. Er wird abgelöst von einem Schlittenlift, der im Winter 2022/23 seinen Betrieb aufnehmen soll.

Über zehn Jahre ist es her, dass der Lift in Breckerfeld zuletzt Skifahrer den Hang hochgezogen hat. Seinen letzten Einsatz hatte der Schlepper im Jahr 2010 – seitdem lag nicht mehr genug Schnee. „Zum Skifahren bräuchten wir mindestens 30 Zentimeter“, weiß Tim Buck, der sich beim TuS Breckerfeld und beim Stadtmarketing engagiert. Der Winter in der Region habe sich verändert, viel Schnee sei eine Seltenheit geworden. Aus diesem Grund hat der alte Skilift nun endgültig ausgedient – er ist einem Schlittenlift gewichen, der im Winter 2022/23 erstmals zum Einsatz kommen soll.

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Der große Vorteil bestehe darin, dass zum Rodeln nicht so viel Schnee erforderlich sei. Laut Buck reichen für das Schlittenvergnügen schon „ein paar Zentimeter und gefrorener Boden“. Der Skilift hingegen wurde häufig aufgebaut und dann im Frühling ungenutzt wieder abgebaut.

Rund 25.000 Euro kostet der Umbau der Liftanlage. Ein Großteil davon wird über Fördergelder aus dem Programm „Moderne Sportstätten“ des Landes NRW abgedeckt. Der TuS Breckerfeld wird aber auch einen Eigenanteil aufbringen müssen. Wie hoch dieser ausfalle, sei noch nicht ganz klar. „Wir werden aber definitiv versuchen, die Kosten durch den Einsatz von Manpower möglichst gering zu halten. Die Skiabteilung des TuS ist da sehr aktiv, viele packen mit an“, betont Buck.

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Einige Arbeiten stehen noch aus

Zwar steht die neue Liftanlage schon an Ort und Stelle, bevor die ersten Rodler mit dem Bügel-Schlepper fahren können, stehen jedoch noch eine Reihe von Arbeiten aus. Dazu nennt Buck beispielsweise Erdarbeiten am Hang, der an einigen Stellen begradigt werden müsse. Auch die Tal- und Bergstation müssten umgebaut werden, damit die Schlitten reibungslos ein- und ausgeklinkt werden könnten. Der neue Lift werde zwar mit demselben Motor betrieben wie der alte, die Steuerung des Lifts müsse aber angepasst werden. „Der Rodellift wird langsamer fahren als zuvor der Skilift“, erklärt Buck. Am Ende stehe noch die Abnahme durch die DEKRA.

„Und dann braucht es natürlich noch etwas Schnee“, hofft Buck auf einen weißen Winter im kommenden Jahr. Keine 30 Zentimeter, aber eben ein bisschen.

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