Weihnachten

Breckerfeld: Weihnachtsmarkt nach zwei Jahren Corona-Pause

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Weihnachtliche Stimmung rund um die evangelische Jakobuskirche: In diesem Jahr gibt es in Breckerfeld wieder einen Weihnachtsmarkt.

Weihnachtliche Stimmung rund um die evangelische Jakobuskirche: In diesem Jahr gibt es in Breckerfeld wieder einen Weihnachtsmarkt.

Foto: Michael Kleinrensing

Breckerfeld.  In den letzten beiden Jahren gab es keinen Weihnachtsmarkt in Breckerfeld. Am ersten Adventswochenende öffnet nun die Budenstadt.

Es gibt eine frohe Botschaft mehr in dieser Zeit: Es gibt in Breckerfeld am ersten Dezember-Wochenende wieder einen Weihnachtsmarkt. „Er wird vielleicht ein bisschen anders, aber wir können den Menschen wieder etwas anbieten“, sagt Andreas Bleck, Leiter des Ordnungsamtes über die Veranstaltung, die rund um die Kirche stattfindet, deren Organisation aber in den Händen der Stadt selbst liegt.

Rückblick: In zwei Jahren in Folge war der Markt in den Gassen und auf dem Platz vor und um die evangelische Jakobus-Kirche ausgefallen. Die Corona-Pandemie hatte Stadt und Standbetreibern – darunter auch viele Vereine und Organisationen, die durch die Einnahmen ihre Kasse aufbessern – einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Im letzten Jahr dachten wir eigentlich, dass wir wieder einen Markt durchführen können“, sagt Bleck mit ein bisschen Wehmut in der Stimme. Dann schossen die Infektionszahlen kurz vor der Adventszeit in die Höhe. Es folgte die Absage – kurzfristig.

Fleischer Wiebel nicht mehr dabei

Jetzt hat die Stadt auf Corona reagiert: Das Melanchton-Haus, in dem in all den Jahren Kaffee und Kuchen angeboten wurde, bleibt geschlossen. „Es geht da einfach zu eng zu“, so Bürgermeister André Dahlhaus. Auf den Gängen in der Kirche, wo sich Menschen bei den Veranstaltungen, die im Rahmenprogramm angeboten werden, auf engem Raum unter einem wenn auch hohen Dach begegnen, gilt aus Gründen des Infektionsschutzes Maskenpflicht.

Natürlich gibt es Standbetreiber, die bei der 2022er-Auflage des Weihnachmarktes – der 41. in der Historie – nicht mehr mit dabei sind. Fleischer Wiebel, der bislang quasi an der Rückseite seines Ladens Fleisch vom Grill nebst Würstchen angeboten hat, und seinen Geschäft vor dem Hintergrund der Energiekrise aufgegeben hat, hat abgewunken. Auch die Landbäckerei Kritzler unter neuer Leitung baut den mobilen Ofen (Brot und Flammkuchen) nicht mehr auf.

Schwarz-Weiß Breckerfeld mit Grillstand

„Allerdings ist die Situation eine andere als auf dem Bauernmarkt oder der Kirmes“, sagt André Dahlhaus mit Blick auf Lücken zwischen den Ständen. „Es ist uns gelungen, mehrere neue Anbieter für den Markt zu gewinnen. Wir sind alles in allem gut bestückt.“ So wird beispielsweise Schwarz-Weiß Breckerfeld mit eigenem Grillstand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein.

Was auch daran liegen mag, dass die Standgebühren unangetastet bleiben. „Im Gegensatz zu anderen Märkten haben wir seit Jahren nicht erhöht“, so Andreas Bleck, „mobile Stände, die uns die Stadt Ennepetal zur Verfügung stellt, geben wir zum Selbstkostenpreis weiter.“

Zusätzliche Busse rollen zum Weihnachtsmarkt

Besuchern aus den Nachbarstädten wird dringend empfohlen, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Neben den fahrplanmäßig verkehrenden Bussen der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (Linie 550), der Märkischen Verkehrsgesellschaft (Linie 84) und der Hagener Straßenbahn (Linie 512), wird am Samstag, dem 3. Dezember, die Linie 512 zwischen, 18 und 21.30 Uhr zwei zusätzliche Fahrten anbieten. Am Sonntag, 4. Dezember, zwischen 13 und 20.30 Uhr wird die Linie 512 dann im Halbstundentakt fahren.

Wer dennoch auf sein eigenes Fahrzeug nicht verzichten kann oder möchte, findet ausgeschilderte Parkmöglichkeiten in Nähe des Marktplatzes, am Rathaus, entlang der Straßen im Gewerbegebiet der Stadt sowie außerhalb der Ladenöffnungszeiten auf dem Gelände „Windmühlen-Center“ an der Windmühlenstraße.

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