Fernsehen

Breckerfelderin zieht in die „Küchenschlacht“ im ZDF

Beate Rettberg aus Breckerfeld macht bei der Sendung „Die Küchenschlacht" im ZDF mit.

Beate Rettberg aus Breckerfeld macht bei der Sendung „Die Küchenschlacht" im ZDF mit.

Foto: Gunnar Nicolaus/ZDF

Breckerfeld.  Sie ist Köchin aus Leidenschaft. Jetzt macht Beate Rettberg aus Breckerfeld bei „Die Küchenschlacht“ im ZDF mit.

Was an diesem Abend auf dem Speiseplan steht? Deftiges, Herzhaftes. Möhrendurcheinander mit Mettwurst. „Das geht ruckzuck. Das schaffe ich ohne Probleme in 35 Minuten“, sagt Beate Rettberg und lächelt.

35 Minuten – das ist diese magische Zeit, auf die sie wochenlang in der eigenen Küche hingearbeitet hat. 35 Minuten Zeit haben die Kandidaten in der ZDF-Sendung „Die Küchenschlacht“ zur Verfügung. 35 Minuten, bis Sterne-Köchin Meta Hiltebrand kostet, bewertet, was die sechs Kandidaten kredenzt haben, und entscheidet, wer in die nächste Runde einzieht.

Bewertet hat die TV-Köchin aus der Schweiz auch jene Gerichte, die Beate Rettberg, Köchin aus Leidenschaft, Köchin aus Breckerfeld, zubereitet hat. Zu sehen ist das ab dem kommenden Montag, immer 14.15 Uhr, im ZDF.

Kein Möhrendurcheinander mit Mettwurst – dafür Kalbsfilet im Speckmantel, Portweinsauce, Kartoffelpüree und glasierte Möhren. „Die erste Aufgabe war es, unser Lieblingsgericht zu kochen“, sagt Beate Rettberg, „in 35 Minuten. Zuhause habe ich das geübt. Mein Mann hat die Zeit gestoppt. Wir hatten einen Deal – ich koche, er darf essen und muss dafür die Küche aufräumen.“

Köchin zittert in der TV-Küche

Im Studio aber ist alles anders als daheim – die Küche, die Scheinwerfer, die Kameras, der Herd. „Dazu das Publikum und Johann Lafer, der die Sendung moderiert und einem beim Kochen noch Fragen stellt“, sagt Beate Rettberg, „das war schon eine ziemliche Umstellung. Ich habe beim Kochen gezittert, habe geschwitzt, war ziemlich nervös.“

Johann Lafer aber ist ein Profi. Am Herd, aber auch im Studio vor den Kameras. „Er hat uns durch die Sendung getragen. Als er von meinen Kartoffelpüree gekostet hat, hat er nur gesagt: Beate, ich liebe dich“, erzählt die Breckerfelderin, die einst Friseurin und Speditionskauffrau gelernt, dann als Immobilienmaklerin und im Büro ihres Mannes gearbeitet und schließlich vor vier Jahren eine Wäscherei in der Denkmalstraße übernommen hat. „Ich liebe meinen Job. Obwohl ich Bügeln früher immer doof fand.“

Das Kochen als große Leidenschaft

Ihre Leidenschaft war schon immer das Kochen. „Ich lese Rezepte in Kochbüchern und im Internet, suche nach Inspirationen und lege dann selbst los, experimentiere gern“, sagt sie, „das Kochen nach Anleitung ist nicht mein Ding. Ich lege Wert auf frische Zutaten der Saison und auf Gewürze. Geschmacksverstärker kommen mir nicht ins Essen – keine Mogelei.“

Zu Hause steht immer sie selbst am Herd. „Ich freue mich jeden Abend aufs Kochen“, sagt sie, „mein Mann kocht höchstens Kaffee. Und er schmiert für uns die Butterbrote, bevor wir zur Arbeit gehen.“

Sauce auf dem Teller vergessen

Diese Sendung, der TV-Auftritt – das hat sie gepackt. „Das war einfach eine tolle Erfahrung“, sagt Beate Rettberg, die ein Kochbuch und eine Schürze mit Widmung von Johann Lafer mit nach Breckerfeld gebracht hat. „Ich war noch Tage nach der Aufzeichnung so sehr im Wahn, dass ich unserem Hund das Essen im Napf angerichtet habe, ohne das zu merken.“

Ein kleines Detail vergessen

Und dann war da noch diese Sache mit der Sauce…

„Als wir fertig mit dem Kochen waren, haben wir unsere Gerichte auf den Tellern angerichtet“, sagt die Breckerfelderin Beate Rettberg, „da habe ich vor lauter Nervosität die Portwein-Sauce glatt vergessen.“

Ob es trotzdem für die nächste Runde der Koch-Show gereicht hat – die Auflösung gibt es am kommenden Montag bei „Die Küchenschlacht“.

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