Bauarbeiten

Brücken zwischen Wetter und Hagen bald wieder frei

Die Brücken zwischen Wetter und Hagen sollen in wenigen Wochen wieder freigegeben werden.

Die Brücken zwischen Wetter und Hagen sollen in wenigen Wochen wieder freigegeben werden.

Foto: Steffen Gerber

Hagen.   Letzte Etappe für die Baustelle Obergraben-/Harkortbrücke. Wenn alles glatt läuft, ist die Verbindung zwischen Wetter und Hagen bald wieder frei.

Es gibt neue Hoffnung für eine wahre Endlos-Baustelle: Die Brücken über die Ruhr und den Obergraben, die den Hagener Norden und Wetter miteinander verbinden, können – sofern es keine weiteren Pannen und Verzögerungen gibt – in wenigen Wochen für Fahrzeuge freigegeben werden. Fußgänger und Radfahrer können die Stadtgrenze bereits seit einiger Zeit queren.

Das teilt der Landesbetrieb Straßen NRW auf Anfrage unserer Zeitung mit. Insgesamt ist die wichtige Verbindungsachse seit fast vier Jahren gesperrt – mit erheblichen Folgen für Autofahrer und Pendler, die lange Umwege in Kauf nehmen müssen.

Letzte Sanierungsarbeiten haben begonnen

„Die Sanierungsarbeiten an der Ruhrbrücke haben jetzt begonnen“, sagt Andreas Berg, Sprecher von Straßen NRW. Damit zielt er ab auf jene Arbeiten, die erforderlich geworden waren, weil die Baufirma beim Austausch von Lagern die Brücke beschädigt hatte.

Am Mittwoch haben Bauarbeiter erste Schritte unternommen, um die beschädigte Ruhrbrücke neben dem Obergraben zu reparieren. Während der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW am Donnerstag und heutigen Freitag mit keinen Aktivitäten rechnet, soll die vermeintlich letzte Etappe am Montag, 25. Februar, richtig beginnen.

Lager müssen noch ausgetauscht werden

Tragende Teile waren so sehr demoliert worden, dass eine Belastung nicht möglich war. Nieten waren beschädigt worden und mussten dann durch Schrauben ersetzt werden, die eigens konstruiert werden mussten. Dies war umso ärgerlicher, als dass die Obergraben-Brücke zu diesem Zeitpunkt eigentlich so gut wie fertig war. Vor Weihnachten hatte es noch geheißen, die Brücke könne im Januar wieder eröffnet werden.

Im Anschluss an die jetzt anstehenden Arbeiten müssten dann noch letzte Lager getauscht werden. Auch vor diesem Hintergrund kann es noch einmal zu einer Sperrung der Trasse kommen.

Pleiten, Pech und Pannen

Die letzte war allerdings nicht die einzige Panne, die dafür gesorgt hat, dass der ursprüngliche Bau- und Zeitplan völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Unter anderem waren an der Obergrabenbrücke Kampfmittel gefunden worden. Taucher hatten über Wochen den Grund des Grabens abgesucht.

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