Blaulicht

Bundespolizei nimmt Hagenerin (43) in Dortmund fest

Bundespolizisten haben eine Hagenerin am Dortmunder Hauptbahnhof kontrolliert: Gegen sie standen zwei Haftbefehle aus.

Bundespolizisten haben eine Hagenerin am Dortmunder Hauptbahnhof kontrolliert: Gegen sie standen zwei Haftbefehle aus.

Foto: Silas Stein / picture alliance/dpa

Hagen/Dortmund.  Gegen die Hagenerin lagen gleich zwei Haftbefehle und drei Aufenthaltsermittlungen vor. Die Beamten lieferten sie in die JVA Gelsenkirchen ein.

Bundespolizisten haben am Mittwoch am Dortmunder Hauptbahnhof einen Haftbefehl vollstreckt: Am Abgang zur U-Bahn überprüften sie eine 43-Jährige aus Hagen. Bei der fahndungsmäßigen Abfrage ihrer Daten stellte sich heraus, dass gleich zwei Haftbefehle und drei Aufenthaltsermittlungen gegen die Hagenerin vorlagen.

Haft nicht angetreten

Wegen gewerbsmäßigen Betrugs in Tateinheit mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung in zwölf Fällen, Diebstahls und Trunkenheit im Verkehr, hatte das Dortmunder Amtsgericht die Frau 2011 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Dem Haftantritt gestellt hatte sich die Frau offenbar nicht.

Im August 2016 wurde sie dann vom Amtsgericht Dortmund wegen Diebstahls und Schwarzfahrens zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Von dieser hatte sie noch eine Restfreiheitsstrafe von 118 Tagen zu verbüßen. Die Bundespolizei lieferte sie in die Gelsenkirchener Justizvollzugsanstalt ein. Dort wird sie die nächsten 483 Tage verbringen müssen.

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