Bildung

CDU Hagen setzt weiter auf eigene Schule für Flüchtlinge

In Halden werden bislang ausschließlich Flüchtlinge unterrichtet. Die Landes- und die Bezirksregierung wollen dieses Experiment beenden.

In Halden werden bislang ausschließlich Flüchtlinge unterrichtet. Die Landes- und die Bezirksregierung wollen dieses Experiment beenden.

Foto: Archiv/MK

Hagen.   Damit stellt sich die CDU Hagen gegen die Landesregierung: Die Ortsunion will weiterhin auf eine eigene Schule für Flüchtlinge setzen.

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Im Gegensatz zu Landes- und Bezirksregierung will die Hagener CDU-Ratsfraktion an der Zuwandererschule in Halden festhalten. Auf die Position verständigte sich die Union bei ihrem Klausurwochenende in Heidelberg.

Unter der Überschrift „Erreichtes konsolidieren – Vielfalt sichern“ beschlossen die Mandatsträger, weitere Experimente am gegliederten Schulsystem in Hagen abzuwenden und ein verlässliches Nebeneinander von Gesamt- und Sekundar­schulen sowie Gymnasien, Real- und Hauptschulen zu sichern. „Die Landespolitik hat uns in den vergangenen Jahren mehr als genug durchgeschüttelt. Jetzt brauchen wir klare Perspektiven für alle“, betonte die Vorsitzende des Schulausschusses, Ellen Neuhaus.

Schulministerin Gebauer soll nach Hagen kommen

Dazu gehört für die CDU auch die Zuwandererschule: „Wir brauchen diese Schule“, so der CDU-Ausschusssprecher und Fraktionsvize Thomas Walter. „Manchen Jugendlichen fehlen die Grundlagen der Alphabetisierung. Sie brauchen vor der Integration an der Regelschule einen intensiven Sprachunterricht. Wir wollen deshalb erreichen, dass die NRW-Schulministerin Gebauer schnellstens nach Hagen kommt, um sich das Modell anzusehen, bevor die Schule geschlossen wird.“

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