Corona-Tagebuch

Corona in Hagen: Von Trauer, Wut und Dankbarkeit

Hubertus Groppe, Raumausstattermeister aus Hagen, blickt aus sehr persönlicher Sicht auf die Corona-Krise.

Hubertus Groppe, Raumausstattermeister aus Hagen, blickt aus sehr persönlicher Sicht auf die Corona-Krise.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Täglich bittet die Stadtredaktion Hagen ab jetzt Leser, ein Corona-Tagebuch zu schreiben. Hubertus Groppe macht den Anfang.

Liebes Corona Tagebuch, das Jahr 2020 ist für mich gekennzeichnet von Trauer, Dankbarkeit, und Wut. Es fing harmlos an, man hörte zwar, dass sich da etwas aus China anbahnen könnte, aber das war ja weit weg.

Dadurch, dass mein Sohn vorher in China war, wusste ich, wie schnell man in China ist und wie schnell dann auch ein Virus hier ankommt. Wie traurig war auf einmal die Situation von vielen Gewerbetreibenden, die ihre Geschäfte schließen mussten.

Die Stammkneipe muss schließen

Wie traurig war ich, als meine Stammkneipe schließen musste. Wie dankbar war ich, dass ich meine Polsterei weiter betreiben konnte, und wie wütend war ich über manche Entscheidung der Politiker.

Was bleibt, ist die Hoffnung aufs nächste Jahr, doch meine Stadt wird eine andere sein. Glück auf.

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