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Corona: So steht es um „Blau unterm Baum“ in Hagen

Ein Blick auf den Hagener Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr: Traditionsgemäß treffen viele Hagener sich einen Tag vor Heiligabend in der Innenstadt.

Ein Blick auf den Hagener Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr: Traditionsgemäß treffen viele Hagener sich einen Tag vor Heiligabend in der Innenstadt.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Großveranstaltungen sind bis Ende des Jahres verboten. Was das für Veranstaltungen wie „Blau unterm Baum“ oder Halloween in Hagen bedeutet.

Großveranstaltungen bleiben nach der geltenden Coronaschutzverordnung bis Ende des Jahres untersagt. „Zumindest nach jetzigem Stand könnte somit auch Blau unterm Baum nicht stattfinden“, sagt Stadt-Sprecherin Clara Treude.

Große Menschenansammlungen in der Stadt seien nach der Verordnung nicht zulässig. „Uns ist bewusst, dass sich die Situation täglich ändern kann. Wir werden die Entwicklungen der Infektionszahlen im Blick behalten. Wenn sich Bedingungen oder die Verordnung ändern, werden wir die Situation natürlich neu bewerten.“

Ansammlungen müssten aufgelöst werden

Die Stadt wolle das Thema im Blick behalten und rechtzeitig mit Polizei und Ordnungsamt entsprechende Kontrollmaßnahmen abstimmen.

Selbst wenn es in diesem Jahr keinen offiziellen Veranstalter gibt, ist nicht auszuschließen, dass es es trotzdem zu größeren Ansammlungen in der Stadt kommt. „Wenn es zu einer Menschenansammlung kommt, müsste diese aufgelöst werden“, so Treude. Ebenso gelte das übrigens für Halloween-Partys, die nicht unter Veranstaltungen mit herausragendem Anlass fallen. „Kneipen oder Bars können unter den bekannten Auflagen öffnen.“

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