Coronavirus

Corona: Hagener ignorieren Quarantäne - Stadt hält Wache

Überblick: Diese Geschäfte dürfen Montag wieder öffnen

Überblick: Diese Geschäfte dürfen Montag wieder öffnen

Das Kontaktverbot gilt weiterhin mindestens bis zum 3. Mai. Trotzdem gibt es ab dem 20. April Lockerungen. Einige Läden dürfen wieder öffnen.

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Hagen.  Hagen hat 60 Bewohner zweier Mehrfamilienhäuser unter Quarantäne gestellt. Doch die Bewohner halten sich nicht daran. Die Häuser werden bewacht.

Zwei Mehrfamilienhäuser in Wehringhausen stehen wegen einer Corona-Infektion bzw. des Verdachts auf Ansteckung unter Quarantäne, die rund 60 Bewohner dürfen die Immobilien auf Anordnung des städtischen Gesundheitsamtes nicht mehr verlassen.

Wie die Stadt mitteilte, sind drei Personen aus den Häusern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Da die übrigen Bewohner als Kontaktpersonen gelten, wurden auch sie unter Quarantäne gestellt.

Entgegen einer entsprechenden Anordnung verließen einige der betroffenen Personen dennoch das Haus und bewegten sich, als sei nichts gewesen, in der Öffentlichkeit. Das Ordnungsamt geht deshalb davon aus, dass sie die angeordnete Quarantäne nicht befolgen. Um mögliche Neuinfizierungen zu vermeiden, werden die Häuser deshalb rund um die Uhr überwacht. Unterstützt von der Polizei, achten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nun darauf, dass die Bewohner die Häuser nicht verlassen und dritte Personen keinen Zutritt zu den Häusern erhalten.

Bewohner werden versorgt

Die Versorgung der Bewohner, die südosteuropäischer Herkunft sind, mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs werde aber sichergestellt, teilte die Stadt Hagen mit. Zudem werden alle Bewohner vom Gesundheitsamt getestet.

Die Häuser sollen bis zum 1. Mai überwacht werden, denn an jenem Tag endet auch die Quarantäne. Es sei angezeigt, den Kontrolldruck in den Häusern von vornherein hoch zu halten, teilte ein Sprecher der Stadt Hagen mit: „Dies insbesondere vor dem Hintergrund, eine Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden und die bisher von der Landesregierung getroffenen Maßnahmen sowie deren anfänglichen Erfolge nicht zu gefährden.“

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