Schlossspiele Hohenlimburg

Das Jahr 2016 mit einem Minus abgeschlossen

Ruth Koordt, Maria-Theresia Konder, Elke Adomeit und Carsten Kunz vom Vorstand des Freundeskreises

Foto: Volker Bremshey

Ruth Koordt, Maria-Theresia Konder, Elke Adomeit und Carsten Kunz vom Vorstand des Freundeskreises Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.   Rückblick und Ausschau hielt der Freundeskreis Hohenlimburg jetzt im „Der Bentheimer“. Im Mittelpunkt dabei die kommende Spielzeit.

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„Echte Fründe ston zesamme“. Das ist nicht nur am Rhein so, wie „De Höhner“ singen, sondern auch an der Lenne. Dieses wurde am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Schlossspiele im Hotel / Restaurant Der Bentheimer deutlich. Dort hatten sich mehr als 40 Mitglieder eingefunden, um Bilanz des Jahres 2016 zu ziehen und den Blick ins neue Schlossspieljahr zu richten, das am Wochenende beginnt und vom 25. August bis 10. September fortgesetzt wird.

Die Geschäftsführerin des Freundeskreises Schlossspiele, Elke Adomeit, baute dabei einen Spannungsbogen für die von Dario Weberg am kommenden Freitag präsentierte Auftaktrevue auf, denn erst dann wird der Schlossspielleiter verraten, welches Schauspiel er unter dem Motto „ToleranzLeben“ in den Mittelpunkt der 63. Spielzeit stellen wird. „Es wird allen Spaß machen“, versicherte Maria-Theresia Konder, Vorsitzende des Freundeskreises, im Gespräch mit dieser Zeitung.

Elke Adomeit blickte aber auch schon ins Jahr 2018. Denn der Hausherr, Fürst Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg, hatte bereits vor Wochen für die Höhenburg strukturelle Veränderungen angekündigt, die eine Fortführung des bedeutenden Kulturspektakels in der bewährten Form in Frage stellen. „Wir sind noch in Verhandlungen. Wir werden versuchen, die Schlossspiele weiter stattfinden zu lassen und eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen“, versicherte Elke Adomeit.

Doch das ist noch Zukunftsmusik.

Rückblickend aufs Jahr 2016 machte Schatzmeisterin Elke Weber deutlich, dass trotz eines Rekordumsatzes keine schwarze Zahlen erwirtschaftet werden konnten. Mit rund 1500 Euro fiel das Minus jedoch überschaubar aus, weil treue Sponsoren mehr als 20 000 Euro bereitgestellt hatten. Denn trotz der guten Wetterlage und dem dadurch bedingten hervorragenden Zuschauerzuspruch deckten die Einnahmen, die durch den Verkauf von Eintrittskarten rekrutiert wurden, nicht einmal 50 Prozent des Etats.

Seit 21 Jahren Schatzmeisterin

Der größere Teil der Kosten für Künstler, Licht, Ton und Technik muss somit u.a. durch Sponsoring und den Verkauf von Getränken und Speisen gedeckt werden.

Kassenprüfer Gerd Woeste bescheinigte Elke Weber, die seit 21 Jahren als Schatzmeisterin fungiert und dafür mit Applaus bedacht wurde, eine vorzügliche Kassenführung, so dass die Versammlung ihr und dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.

Weil in diesem Jahr keine Neuwahlen auf der Tagesordnung standen und die Mitglieder angesichts der ebenso informativen wie strukturierten Versammlungsführung wenig Gesprächsbedarf hatten, war der offizielle Teil nach nicht einmal 45 Minuten beendet.

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