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Das sind für die Ratsfraktionen die wichtigsten Themen

Die Fraktionen Im Hagener Stadtrat – hier sind CDU und Hagen aktiv zu sehen

Die Fraktionen Im Hagener Stadtrat – hier sind CDU und Hagen aktiv zu sehen

Foto: Michael Kleinrensing

Welche Themen stehen für die Fraktionen im Rat Hagen im Jahr 2019 auf den ersten fünf Plätzen. Hier gibt es die Übersicht.

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Das sagt die CDU:

1.Wir müssen zum Regionalplan Ruhr dringend bis Ende Februar vorausschauend Gewerbeflächen anmelden, um eine langfristig positive Stadtentwicklung abzusichern. Parallel müssen wir die Entwicklung von Gewerbeflächen auf Industriebrachen durch die HIG (Varta, Dolomit) vorantreiben.

2.Wir müssen alles finanziell und organisatorisch Mögliche unternehmen, um die Zahl der Kita- und OGS-Plätze zu erhöhen, weil wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken wollen.

3.Wir wollen die positive Entwicklung am Hengsteysee durch eine Vielzahl von klugen Maßnahmen voranbringen.

4. Wenn die Bahnhofshinterfahrung eröffnet wird, sollten wir den Verkehr auf der East- und Westside des Bahnhofs optimieren, weil wir die Innenstadt von Schadstoffen und Lärm entlasten wollen.

5.Wir wollen ein nachhaltiges Leitbild erarbeiten, wie wir mehr Menschen für öffentliche Verkehrsmittel gewinnen, um nicht ständig von Problemen in Hauruck-Maßnahmen gezwungen zu werden.

Das sagt die SPD:

1.Kita und OGS-Plätze ausbauen, Belastungen der Eltern durch Beitragssenkung abbauen, um familienfreundliches Klima zu schaffen. Familien müssen von einer „Hagenflucht“ abgehalten werden.

2.ÖPNV und Radwegenetzverbessern: Damit mehr Menschen Busse und Rad nutzen. Das verbessert die Luft- und die Lebensqualität in der Innenstadt.

3.Für noch mehr Sauberkeit und Sicherheit sorgen, damit sich die Bürger in Hagen wieder wohlfühlen. Der Einsatz der „Müllbeobachter“ ist ein erster Schritt.

4.Infrastruktur sichern und sanieren. Unsere Brücken und Straßen geben unter der hohen Belastung immer mehr nach. Sperrungen, insbesondere für den Schwerlastverkehr, sind die Folge.

5.Gewerbegebiete ausweisen und so Arbeitsplätze sichern. Gewerbe und Industrie fragen ständig Flächen nach. Wenn wir dies nicht decken, wandern Firmen ab und nehmen Arbeitsplätze mit.

Das sagen die Grünen

1. Wir wollen den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen und das neue Radverkehrskonzept umsetzen, um die Bevölkerung von Lärm und Luftverschmutzung zu entlasten.

2.Wir wollen mit einem Masterplan Stadtgrün eine artenfreundliche Bepflanzung und Grünpflege durchsetzen und dabei zusammenhängende Grünfugen im gesamten Stadtgebiet planen, die nicht bebaut werden dürfen.

3. Wir wollen die Energiewende in Hagen mit der Offenlage des Teilflächennutzungsplans Windenergie, Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität und vermehrter Freigabe von Öffentlichen Gebäuden für Solardächer fortsetzen.

4.Wir wollen genügend qualitätvolle Plätze in Kitas und im offenen Ganztag sicherstellen, um Kinder gut zu betreuen und Eltern eine Berufstätigkeit zu ermöglichen.

5. Wir wollen entschieden den Vormarsch der Feinde unserer offenen Stadtgesellschaft aufhalten, Integration fördern und Rassismus eine klare Absage erteilen.

Das sagt Hagen aktiv

1. Eine massive Aufsattlung des ÖPNV– gerne nach dem Vorschlag der Hagener Straßenbahn AG um 4 Millionen Euro .

2.Verbesserung der Freizeitangebote insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, unter anderem im Zuge der Ausgestaltung des Hengsteysees.

3. Beginn der konsequenten Umsetzung der Kernziele des ISEK-Prozesses(Hagen 2035) im Sinne des Bürgerwillens (insbesondere Verzicht auf Erschließung des Böhfelds als Gewerbefläche).

4.Wirksame Abhilfe gegen Vermüllung kann nur durch Öffentlichkeitsarbeit und im Schulterschluss mit allen in Hagen lebenden Menschen geschafft werden und nicht durch hoch bezahlte Wastewatcher, deren Aufgabe es ist, Müllsünder zur Kasse zu bitten. Sie treiben die Abgaben in die Höhe und polarisieren in gute und schlechte Menschen statt sie zu integrieren.

5. Zügiger Ausbau des Breitband-Glasfaserkabelsnetzes für schnelles Interne , insbesondere zur Digitalisierung aller städtischen Verwaltungsprozesse. Der Ausbau muss direkte Anschlüsse bis zum Wohngebäude umfassen.

Das sagt die FDP

1. Den Innenstadtring neu konzipieren, damit die Mobilität der Bürger und die Erreichbarkeit der Innenstadt sichergestellt wird.

2.Mehr Gewerbeflächenausweisen, Arbeitsplätze schaffen.

3.Öffnungszeiten anpassen und digitale Bürgerdienste ausbauen, weil Hagen eine bürgerorientierte Verwaltung braucht.

4.Kita-Beiträge im Rahmen der Möglichkeiten senken und weitere Steuererhöhungen verhindern: die Belastung der Bürger hat die Grenze des Erträglichen erreicht.

5.In zeitgemäße Ausstattung und die Digitalisierung der Schulen investieren, damit Hagener Schüler nicht abgehängt werden.

Das sagen Bürger für Hohenlimburg/Piraten

1. Hagen soll dezentraler werden, es müssen die dringend nötigen Investitionen in die Zentren von Haspe und Hohenlimburg fließen. Den örtliche Sachverstand der Bezirksvertretungen mehr beachten.

2. Hagen soll freundlicher und sauberer werden; statt Grillverbote in Parks und eine Müllpolizei (Waste Watchers) positive Maßnahmen wie die Einrichtung von Grillplätzen, kostenlose Sperrmüllabfuhr und häufigere Gelbsack-Abfuhr. Zudem: Farbenfrohe Blumenbeete statt eintönige Bodendecker.

3.Deutlich mehr Geld in einen alltagstauglichen Busverkehr und sinnvolle (!) Radwege stecken.

4. Hagen soll sportbegeisterter werden: Keine Sportstättennutzungsgebühr, Breitensport mit modernen Trimm-Dich-Pfaden fördern.

5. Spannendere Kultur anbieten: Für Stars ist Hagen angesichts der dafür nicht dimensionierten Stadthalle ein weißer Fleck.

Das sagt die Linkspartei

1. Ausbau des ÖPNV , weil nur so die Umweltbelastung reduziert werden kann.

2.Stadtsauberkeit, weil man sich nur in einer sauberen Umgebung wohlfühlen kann.

3.Kita/OGS-Ausbau zum echten Ganztag: Gute Bildung der Kinder ist unsere Zukunft.

4. Ausbau der Wirtschaftsförderung, damit in Hagen die Arbeitslosenquote weiter sinkt.

5. Integration , Inklusion, Migration und Gleichstellung, weil eine gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen für eine Stadtgesellschaft unverzichtbar ist.

AfD hat nicht geantwortet

Die Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD) hat die Anfrage der WESTFALENPOST nicht beantwortet.

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