Noch eine Woche

Deadline: So viele Hagener haben Grundsteuer nicht gemacht

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Noch eine Woche bleibt Zeit, seine Grundsteuererklärung beim Finanzamt abzugeben.

Noch eine Woche bleibt Zeit, seine Grundsteuererklärung beim Finanzamt abzugeben.

Foto: Bernd Weißbrod / dpa

Hagen.  Jetzt läuft vielen Haus- oder Wohnungsbesitzern die Zeit davon. In einer Woche ist Abgabeschluss für die Grundsteuer-Erklärung.

Die Zeit rennt – und manchen vielleicht auch davon. Am 31. Januar muss die Grundsteuererklärung endgültig erledigt sein. Sonst drohen Mahnungen und Zwangsgelder. Nach Recherchen der Rheinischen Post, deren Redaktion die Antwort auf eine kleine Anfrage des FDP-Fraktionsvizes Ralf Witzel im NRW-Landtag vorliegt, hinken eine Kommunen dabei ziemlich hinterher. Auch Hagen gehört dazu. Zum 1. Januar, also vor drei Wochen, waren hier erst 41,8 Prozent der nötigen Grundsteuererklärungen eingegangen. Knapp 90 Prozent davon übrigens elektronisch, also über das ELSTER-Portal der Finanzbehörden.

Für Grundstückseigentümer läuft jetzt die Frist für die Abgabe ihrer Grundsteuererklärung beim Finanzamt ab: Sie haben nur noch bis zum 31. Januar Zeit. Frauke Overbeck, Leiterin des Finanzamts Hagen, ruft vor diesem Hintergrund alle Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Steuerberaterinnen und Steuerberater dazu auf, die Grundsteuererklärung innerhalb der Frist abzugeben. Zugleich informiert sie über die häufigsten Fragen und gibt praktische Hinweise, worauf die Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Abgabe achten sollten.

Erste Anlaufsteuer Internet-Portal

„Die erste Anlaufstelle, um sich mit der Abgabe der Grundsteuererklärung vertraut zu machen, ist unsere digitale Info-Plattform www.grundsteuer.nrw.de“, so die Vorsteherin. „Wir haben praktische Erklär-Videos für die Abgabe mit Elster erstellt, die Schritt für Schritt durch die Eingabefelder führen“, so die Vorsteherin. „Unsere Check-Listen liefern einen guten Überblick der benötigten Daten und geben Hinweise, wo diese zu finden sind.“ Außerdem steht ein FAQ mit Antworten auf die häufigsten Fragen zur Verfügung.

Bislang haben mehr als 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ihre Grundsteuererklärung digital bei den nordrhein-westfälischen Finanzämtern eingereicht. Die digitale Abgabe ist über das Online-Finanzamt Elster unter www.elster.de möglich. Dies bietet viele Vorteile: Die Erklärung kann sicher, kostenlos und ohne Papier abgegeben werden. Außerdem unterstützt Elster mit Hilfetexten beim Ausfüllen der Erklärung und überprüft vor Versand ans Finanzamt die fertige Erklärung auf Vollständigkeit und Plausibilität.

Auch fremdes Konto kann genutzt werden

Was vielen Personen nicht bekannt ist: Wer kein eigenes Benutzerkonto bei Elster hat, kann die Grundsteuererklärung auch über den Zugang von nahen Angehörigen abgeben. „Besitzt beispielsweise Ihre Tochter ein Benutzerkonto, können Sie dieses mitnutzen. Auch, wenn Ihre Tochter bereits die eigene Grundsteuererklärung über dieses Konto abgegeben hat“, ergänzt die Leiterin

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