Erklär-Bär: Brennerei Eversbusch

Der Doppel-Wachholder mit Nostalgie-Note

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Haspe. Er ist (zumindest in Hagen) berühmt und berüchtigt: der Eversbusch Doppel-Wachholder. Schon das Etikett lässt eine lange Tradition vermuten: Gegr. 1788 steht dort. Bis zum heutigen Tag ist einiges beim Alten geblieben.

Die Brüder Christoph und Peter Eversbusch führen den Familienbetrieb bereits in der siebten Generation, und in den Produktionsräumen in der Berliner Straße in Haspe scheint die Zeit stillzustehen. Mit Maschinen, die teilweise noch aus der Vorkriegszeit stammen, und in einer Brennblase von 1817 entsteht dort der Doppelwachholder nach überliefertem Rezept. Der Erklär-Bär beschreibt in der WP, wie der hochprozentige Tropfen gemacht wird. Im Volksmund heißt der Eversbusch bekanntlich auch „Hasper Maggi”. Warum? Peter Eversbusch kennt zwei Theorien:

1. Wegen der Ähnlichkeit der Etiketten (früher gab es Eversbusch - genau wie Maggi - in dunkelbraunen Flaschen).

2. Angeblich entsteht ein Maggi-Geschmack im Mund, wenn man am Morgen nach einer Nacht mit viel Doppel-Wachholder aufstößt.

Dass sich der Eversbusch Doppel-Wachholder nennen darf, liegt an seinem hohen Alkoholgehalt (46 Prozent). Hätte er nur 38 Prozent, wäre er ein einfacher Wachholder.

  • Einen ausführlichen Bericht und viele Bilder aus der Brennerei Eversbusch finden Sie in der WP-Ausgabe vom Samstag, 3. Januar.
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