Lachsalven im Hasper Hammer

Der "Froschkönig" feierte Premiere

Foto: WP Michael Kleinrensing

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Haspe. Am Samstag feierte das neue Weihnachtsmärchen des Kulturzentrums Hasper Hammer Premiere. „Der Froschkönig”, frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm von Christa Margret Rieken, war ein fantastischer Spaß für Jung und Alt.

„Sind Sie geschäftlich unterwegs?”, fragt der verwirrte König den auf einmal in seinem Schloss aufgetauchten Frosch, der nicht nur sprechen kann und sich zu benehmen weiß wie ein Prinz, sondern darüber hinaus auch noch von der Prinzessin dazu eingeladen wurde, am gemeinsamen Festmahl teilzunehmen. Dieses Festmahl findet zu Ehren Prinz Peters statt, dem Verlobten der Prinzessin, der allerdings mehr in sich selbst verliebt ist als in sie und nichts lieber hätte als ein paar „Froschschenkel auf Toast”. Die Prinzessin ist ihrem etwas verweichlichten Verlobten leider wenig zugetan, den sie aber heiraten muss, um ihre Eltern vor dem Bankrott zu bewahren. Ihre goldene Kugel, das letzte Stück aus dem sonst aus alten Wärmflaschen und allerlei Plunder bestehenden Staatsschatz, holt er ihr allerdings nicht aus dem Brunnen, denn immerhin: „Von Wasser war nie die Rede!” Viel lieber würde sie mit ihrem neuen Freund, dem Frosch spielen, der irgendwie gar nicht so garstig ist, wie sie zunächst dachte.

Seit vier Jahren Kindermärchen

Seit vier Jahren produziert der Hasperm Hammer vor Weihnachten Märchen für Kinder, um ihnen diese wunderschönen Geschichten näher zu bringen. In diesem Jahr übertraf die Darstellung wieder einmal alle Erwartungen. Ulrich Plaumann hüpfte und quakte urkomisch über die Bühne, Karl-Dieter Theis spielte den König so liebenswert schusselig und verwirrt und Andreas Rüth den Prinz Peter so unglaublich tuntig, selbstverliebt und leidend, dass der Nachmittag nicht nur bei den Kindern in schallendes Gelächter ausartete. Auch die Eltern konnten bei den vielen Witzen und der ständig präsenten Situationskomik kaum an sich halten. Einfach schön war es, wie die Kinder mit einbezogen wurden. Die Schauspieler stellten ihnen Fragen zum Handlungsverlauf, sie wurden richtig Teil der Geschichte. Das ging so weit, dass die Kinder irgendwann begannen, die passenden Geräusche zur Untermalung des Stücks selbstständig zu machen. Das Stück endete mit dem Lied des Froschkönigs, das alle Zuschauer, ob jung oder alt, begeistert mitsangen. Eine wirklich schöne, lustige und spannende Vorstellung, die es wirklich lohnt zu besuchen.

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