Kommentar

Die nette Fassade der Freeway Riders ist eingerissen

Michael Koch, Redaktionsleiter.

Michael Koch, Redaktionsleiter.

Foto: Michael Kleinrensing

Die Freeway Riders als nette Hagener Alternative zu Bandios und Hells Angels – dieses Bild ist nach der Razzia endgültig zerstört.

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Die Fassade der eigentlich doch ganz netten Freeway Riders, die zwar Rocker sind, im Kern aber doch nette Menschen, die sich auch noch für soziale Zwecke einsetzen, ist eingerissen, förmlich vom Räumpanzer niedergewalzt worden. Das schöne Bild mag mal gestimmt haben, heute ist das nicht mehr so.

Das Waffenarsenal zeigt, dass wir es hier allem Anschein nach mit einer massiv kriminellen Gruppierung zu tun haben. Dass die Ermittler den Rockerkrieg mit den Bandidos nicht laufen lassen, ist gut. Die aufwändige Ermittlerarbeit ist beachtenswert. Der Staat darf sein Gewaltmonopol keinen Millimeter aufgeben. Umso unverständlicher, dass es – vor allem bei Facebook — immer noch so viele gibt, die Verständnis für die Rocker zeigen und die die Polizeiaktion kritisieren. Hier wurden massive Straftaten im öffentlichen Raum begangen. Immer mit der Gefahr, dass Unschuldige Opfer werden. Michael Koch

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