Stellungnahme

Die Reaktion der unteren Wasserbehörde in Hagen

Die Volme in Hagen ist schwer belastet durch Arzneistoffe und Chemikalien. .

Die Volme in Hagen ist schwer belastet durch Arzneistoffe und Chemikalien. .

Foto: Michael Kleinrensing

Die untere Wasserbehörde der Stadt Hagen nimmt Stellung zu den Ergebnissen von Monika Raschke. Man müsse wissen, dass natürliche Gewässer eine hohe Selbstreinigungskraft besäßen, allerdings nur für die natürlichen Einträge und Ausscheidungen des Menschen. „Das gilt nicht für chemische Stoffe und vor allem nicht für Arzneimittel oder kleinste Plastikpartikel im Abwasser“, erklärt Clara Berwe, Pressesprecherin der Stadt Hagen. „Deshalb müssen hier zukünftig die größten Anstrengungen gegen solche Gewässerbelastungen unternommen werden, indem die Herstellung solcher gewässerschädlichen Stoffe entweder ganz verboten wird oder ein Einleiten ins Abwasser verhindert wird.“

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Die untere Wasserbehörde der Stadt Hagen nimmt Stellung zu den Ergebnissen von Monika Raschke. Man müsse wissen, dass natürliche Gewässer eine hohe Selbstreinigungskraft besäßen, allerdings nur für die natürlichen Einträge und Ausscheidungen des Menschen. „Das gilt nicht für chemische Stoffe und vor allem nicht für Arzneimittel oder kleinste Plastikpartikel im Abwasser“, erklärt Clara Berwe, Pressesprecherin der Stadt Hagen. „Deshalb müssen hier zukünftig die größten Anstrengungen gegen solche Gewässerbelastungen unternommen werden, indem die Herstellung solcher gewässerschädlichen Stoffe entweder ganz verboten wird oder ein Einleiten ins Abwasser verhindert wird.“

Behörde verfolgt zwei Ziele

Die Untere Wasserbehörde der Stadt Hagen arbeite im wesentlichen zweigleisig am Thema „Gewässergüte“. Als Ordnungsbehörde überwache sie zum einen die Grenzwerte der gefährlichen Einleitungen von Abwasser aus Industrie- und Gewerbebetrieben. Zum Anderen bemühe sie sich, innerhalb des Stadtgebietes Hagen für eine bessere biologische Selbstreinigungskraft der Gewässer zu sorgen, indem die Renaturierung von Gewässerteilstücken vorangetrieben werde.

Dies geschehe für einen Industriefluss beispielhaft an der Ennepe im Bereich des Neubaus der Bahnhofshinterfahrung. Aber auch die Volme sei im Innenstadtbereich zwischen Markt und Kaufmannsschule erheblich verbessert worden, indem alte Wehre entfernt worden seien und das Gewässer auch in den ehemaligen Staubereichen wieder turbulent fließen könne. Der Lenneausbau stehe als nächstes an. Hier werde die befestigte Gewässersohle in weiten Teilen entfesselt, damit der Fluss in seinem Bett zwischen den Hochwasserschutzdeichen zukünftig wieder sein eigenes Profil gestalten könne.

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