Drohungen

Droh-Mails an Schulen in Hagen: Strafverfahren gegen Täterin

Auch das Christian-Rohlfs-Gymnasium erhielt eine Drohung.

Auch das Christian-Rohlfs-Gymnasium erhielt eine Drohung.

Foto: Michael Kleinrensing / WP Michael Kleinrensing

Hagen.  Wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten muss sich in Hagen die Verfasserin der Droh-Emails verantworten.

Gegen die 25-jährige Frau, die durch Droh-Emails an elf Hagener Schulen Angst unter Eltern und Schülern ausgelöst sowie umfangreiche Ermittlungen der Kripo ausgelöst hatte, wird die Polizei ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten einleiten.

Die Hagenerin war am Dienstag als Verfasserin der Schreiben, die eine Amok-Tat befürchten ließen, ermittelt worden. Die Tatverdächtige, die psychische Probleme hat und unter Betreuung steht, räumte die Tat ein. Sie befindet sich nach Informationen unserer Zeitung in der Psychiatrie.

Die Staatsanwaltschaft Hagen muss letztlich entscheiden, ob Anklage gegen die Frau erhoben und ein Hauptverfahren vor Gericht eröffnet wird, bei dem dann sicherlich auch die Schuldfrage eine Rolle spielen würden.

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