Mozartstraße 17 - 23

Drohung: Warmwasserversorgung wird eingestellt

Seit Jahr und Tag beklagen sich die Bewohner der Mietskasernen an der Mozartstraße über die Zustände. Jetzt droht ein Energieversorger aus Essen, das warme Wasser abzudrehen.

Seit Jahr und Tag beklagen sich die Bewohner der Mietskasernen an der Mozartstraße über die Zustände. Jetzt droht ein Energieversorger aus Essen, das warme Wasser abzudrehen.

Foto: Archiv / Bremshey

Hohenlimburg.  Diese Nachricht hat die Mieter der Mozartstraße 17 - 23 gestern aufgeschreckt. Der Energieversorger droht, das warme Wasser abzudrehen.

Seit Mittwoch klagten die Bewohner der Mietskasernen an der Mozartstraße 21 und 23 darüber, dass sie kein warmes Wasser haben. Kaltduschen war für sie somit angesagt. Bis zum gestrigen Nachmittag, da schaute ein Techniker vorbei und behob die Panne.

Damit aber nicht genug des Ärgers: Denn gestern teilte der Essener Energieversorger per Aushang schriftlich mit, dass das Unternehmen ab Montag keine Wärme und auch kein Warmwasser mehr liefern werde. Betroffen davon nicht nur die Mozartstraße 21 und 23, sondern auch die Bewohner der Mozartstraße 17 und 19.

Entwarnung gestern Nachmittag

Der Versorger aus dem Ruhrgebiet begründete diese Androhung mit nicht erfolgten oder nur unzureichend erfolgten Zahlungen durch den Immobilienverwalter Altro Mondo. „Aus diesem Grund sehen wir als Betreiber der Heizungsanlage keine andere Möglichkeit, als die Versorgung einzustellen.“

Das schreckte die Mieter auf, die sowohl bei Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss als auch bei Mark Krippner (SPD Ortsverein Hohenlimburg) Rat und Hilfe suchten.

Auf Anfrage dieser Zeitung teilte der Kölner Rechtsanwalt Ruben Engel, der die Altro Mondo juristisch vertritt, gestern Nachmittag mit, dass die vom Energieversorger gemachte Androhung zwischenzeitlich vom Tisch sei. „Man hat sich geeinigt. Die Wärme- und die Warmwasserversorgung werden nicht gestoppt.“ Engel kündigte an anzuregen, dass ein neuer Aushang gemacht werde.

Ursache noch unbekannt

Warum es zu den von dem Essener Unternehmen gemachten Vorwürfen kommen konnte, vermochte Ruben Engel gestern Nachmittag nicht zu sagen.

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