Gastronomie

Edel-Steakhaus bei Elbers in Hagen eröffnet im Sommer 2016

Elbers-Quartiersmanager Christian Isenbeck betreut das Projekt „Hohoffs 800 Grad“. Das Edel-Steakhaus nach Dortmunder Vorbild eröffnet im Sommer. „Wir gehen von Juli aus“, so Isenbeck. Der Neubau wird derzeit errichtet.

Foto: WP Michael Kleinrensing

Elbers-Quartiersmanager Christian Isenbeck betreut das Projekt „Hohoffs 800 Grad“. Das Edel-Steakhaus nach Dortmunder Vorbild eröffnet im Sommer. „Wir gehen von Juli aus“, so Isenbeck. Der Neubau wird derzeit errichtet. Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen.  Das noble Restaurant Hohoffs 800 Grad eröffnet im Juli auf dem Elbers-Gelände. Der Innenraum des alten Kesselhauses ist derzeit noch komplett eingerüstet, der Neubau nimmt mehr und mehr Gestalt an.

Die Verbindung zwischen Alt und Neu soll den besonderen Charme ausmachen, das Spiel ­zwischen Tradition und Moderne Faszination und Anziehungskraft ausüben. Und so langsam erahnt man, was damit gemeint ist. Denn auf der Baustelle auf dem Elbersgelände, wo im Sommer das Edel-Steakhaus Hohoffs 800 Grad eröffnet, geht es mit Riesenschritten voran. An den bestehenden Altbau, sprich, an das rund 80 Jahre alte Kesselhaus, wird derzeit der Neubau angesetzt. Ende letzter Woche wurde die Zwischendecke für den neuen Trakt gegossen, „das Erdgeschoss des Neubaus hat seinen ­Deckel bekommen“, veranschaulicht Christian Isenbeck. Anfang kommender Woche wird die erste Etage fertiggestellt sein, „und momentan wird die Zwischendecke für die Küche im Altbau gezogen“, fährt der Projektbetreuer, der gleichzeitig Quartiersmanager für das Elbers-Areal ist, fort.

Wir inspizieren die Baustelle, auf der sich etliche Handwerker ­tummeln. Noch geht’s ums Grobe; bis der aufwändige Innenausbau startet, vergehen noch etliche ­Wochen. „Hier entsteht der zentrale Eingang für den Alt- und Neubau. Die optische Trennung ist architektonisch gewollt, unterstreichen Tür und ­Foyer später doch das Nebeneinander von Alt und Neu“, erläutert Isenbeck. Beide Trakte werden zu Restaurant-Bereichen ausgebaut, im Altbau entstehen 84, im Neubau 86 Sitzplätze. „Alles ist mit der Oberen Denkmalbehörde in Münster abgesprochen; mit den Mitarbeitern arbeiten wir eng zusammen“, betont der Projektbetreuer.

Luftige Wintergarten-Atmosphäre

Einen Wermutstropfen mussten die Hagener Investorengruppe ­Hagenpeg und die Restaurant-Betreiberfamilie Hohoffs aus Dortmund allerdings hinnehmen – die geplante Dachterrasse auf dem Neubau ist aus statischen Gründen nicht zu realisieren. Und die Wiese seitlich des neuen Traktes – sie grenzt beinahe an die alte Kapelle, in der das Theater an der Volme beheimatet ist – wird auch nicht als Biergarten genutzt werden. „Natürlich wäre die Möglichkeit, Außengastronomie anzubieten, schön gewesen, doch wir mussten umdenken. Nun bieten wir eine attraktive Alternative an – der Neubau wird mit riesigen hohen Fenstern, die komplett zu öffnen sind, ausge­stattet. Das schafft bei angenehmen Außentemperaturen eine luftige, transparente Wintergarten-Atmos­phäre“, versichert Isenbeck.

Ein architektonisches Schmuckstück ist die imposante, 15 Meter hohe Decke des Altbaus. Die Gäste des Gastro-Tempels speisen im alten Teil (der Innenraum ist derzeit noch komplett eingerüstet) mit weitem Blick nach oben, in rustikalem Backstein-Flair, kombiniert mit viel Holz.

Die Spezialöfen, die die hochpreisigen Steaks bei 800 Grad braten, stehen im hinteren ­Küchenbereich. Die gesamte Fläche, die Restaurant und Nebenräume einnehmen, erstreckt sich auf rund 1000 Quadratmeter, das komplette Objekt wird mit Solar-Technik ausgestattet.

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