Neues Kontaktbüro

Einsatz gegen soziale Isolation

Bereichsleiter Matthias Gruß und Sarah Iwanek, die Leiterin der Einrichtung.

Bereichsleiter Matthias Gruß und Sarah Iwanek, die Leiterin der Einrichtung.

Foto: Yvonne Hinz

Hagen-Mitte.   Seit April besteht das Kontaktbüro des Ambulanten Dienstes in der Bergstraße 65. Gestern wurde die Einrichtung des Gemeinschaftsdienstes Kinder, Jugend und Familie offiziell eröffnet.

Die sieben Beschäftigten verfolgen gemeinsam ein Ziel: Die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, vor der sozialen Isolation zu bewahren bzw. sie aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Seit April besteht das Kontaktbüro des Ambulanten Dienstes in der Bergstraße 65. Gestern wurde die Einrichtung des Gemeinschaftsdienstes Kinder, Jugend und Familie offiziell eröffnet. „Wir betreuen Menschen zwischen 16 und 65 Jahren mit psychischen Erkrankungen wie Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen“, erklärt Matthias Gruß. Die 42 zu betreuenden Klienten werden von den Mitarbeitern – Erzieher und Sozialarbeiter – in ihren eigenen Wohnungen besucht. Außerdem gibt’s in der Bergstraße zwei möblierte Trainingswohnungen, in denen junge Menschen sechs bis neun Monate allein, aber unter Anleitung wohnen können. „Es geht darum, die Bewohner in die Selbstständigkeit zu führen“, konkretisiert Bereichsleiter Gruß, der in der Geschäftsstelle in Iserlohn sowie im Hagener Kontaktbüro im Einsatz ist.

Die Menschen, die vom Team in der Hagener Innenstadt betreut werden, wurden größtenteils vom Jugendamt oder vom LWL vermittelt.

„Im Kontaktbüro stehen wir für Beratungsgespräche bereit, außerdem gibt’s hier einen Wohn- und Küchenbereich“, erläutert Gruß. DVD-Abende werden veranstaltet, außerdem Kochabende. „Und ein kunstpädagogisches Angebot bieten wir ebenfalls an.“

Die Mitarbeiter unterstützen und fördern die Eigenständigkeit im Alltag der Menschen und geben auch Hilfestellung bei Behördengängen.

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