Stadtentwicklung

Erste Projekte der Zukunftsschmiede auf den Weg gebracht

OB Erik O. Schulz, Fernuni-Rektorin Ada Pellert und Fachchochschul-Rektor Claus Schuster im Gespräch mit Moderatorin Cordula Aßmann.

OB Erik O. Schulz, Fernuni-Rektorin Ada Pellert und Fachchochschul-Rektor Claus Schuster im Gespräch mit Moderatorin Cordula Aßmann.

Foto: Alex Talash

Halden.   Rund 230 Teilnehmer entwickeln bei der zweiten Hagener Zukunftsschmiede Ideen, wie Wirtschaft und Bildung in Hagen gestärkt werden können.

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Können aus einer solch großen Ansammlung ganz unterschiedlicher Menschen wirklich ganz konkrete Ideen entstehen? Diese Frage stand im Raum, als sich am Montagabend rund 230 Vertreter von Institutionen und Unternehmen, aber auch „Normalbürger“ im Arcardeon in Halden zur zweiten Hagener Zukunftsschmiede trafen. Diesmal zu den Themen Wirtschaft und Bildung. Um 21. 30 Uhr war dann klar: Ja, der erste Schritt ist getan.

Aus insgesamt zehn Arbeitsgruppen konnten zum Teil sehr konkrete Projekt-Ideen präsentiert werden. Zum Beispiel die einer Plattform, die ganz speziell für Hagen Jugendlichen eine Orientierung geben soll, welche Angebote und Möglichkeiten es in dem Dschungel von Programmen und Praktikumsmöglichkeiten bei der Berufswahl gibt. Und zwar in einer Sprache, die Jugendliche auch verstehen.

Möglich wurde eine solche Projektidee, weil sich Menschen bereit erklärt hatten, nun auch anzupacken und als Pate die Idee voranzutreiben. Dass war genau die Grundidee, die Oberbürgermeister Erik O. Schulz zu Beginn formuliert hatte: „Es wäre gut, wenn am Ende die Zahl der Menschen, die sagen: Ich mache das, größer ist als die Zahl derer, die sagen: Das müsste mal gemacht werden.“ Beachtung fand die Zukunftsschmiede auch bei der Landesregierung.

Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium , war nach Hagen gekommen und plädierte dafür, die Bereiche Wirtschaft und Bildung nicht getrennt zu betrachten, sondern immer die Verbindung herauszuheben.

Eine gute Vorlage für die anschließende Podiumsdiskussion, an der neben dem OB Fernuni-Rektorin Ada Pellert, Fachhochschul-Rektor Claus Schuster, Unternehmervereins-Vorsitzende Angelika Schulte, SIHK-Geschäftsführer Ralf Geruschkat, Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Michel Plohmann und Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung Hagen-Agentur, teilnahmen und aus der Anregungen für die Arbeitsgruppen gegeben wurden. Wie etwa von Ada Pellert: „Die Fernuni ist eine Ressource für Hagen, die Unternehmen besser nutzen können .“ Weiterer Bericht folgt.

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