Innenstadt-Bebauung

„Etwas Schönes für Hohenlimburg schaffen“

So soll sich die Herrenstraße einmal präsentieren:

So soll sich die Herrenstraße einmal präsentieren:

Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.   Im Frühjahr 2019, so hofft die Dortmunder Architektin Claudia Wiemer, soll die Neubaumaßnahme in der Hohenlimburger Innenstadt beginnen.

„Hohenlimburg soll etwas Schönes bekommen.“ Das sagt die verantwortliche Architektin Claudia Wiemer. Sie hat die Planungen für den Dortmunder Bauträger E+P+B, der in Kooperation mit der Hohenlimburger „Pallas GmbH“ für das Neubauprojekt an der Herrenstraße 7 - 9 verantwortlich zeichnet, erstellt. Und zwar für ein modernes und helles Wohngebäude mit Retro-Charme. Passend zur Architektur der Hohenlimburger Innenstadt. Denn, so Claudia Wiemer, „der Ortskern hat Kraft und Substanz.“ Trotz des unübersehbaren Leerstandes.

Die Hohenlimburger Politik hat sich bereits mit dem Neubauprojekt beschäftigt und diesem wohlwollend zugestimmt. Aus gutem Grund, denn „die geplante Architektur kommuniziert mit der Stadt“, wie Claudia Wiemer im Gespräch mit dieser Zeitung betont.

Referenzobjekt in Letmathe

Zeitnah wird sie, nachdem die Bezirksvertretung der Planung zugestimmt hat, jetzt den Bauantrag bei der Stadt Hagen einreichen. In der Hoffnung, dass dieser so schnell wie möglich positiv beschieden wird. Claudia Wiemer: „Das Planungsrecht ist ja bereits abgeklärt.“

Obwohl auch sie weiß, dass die Bauverwaltungen in den NRW-Kommunen mehr als ausgelastet sind, hofft sie, die endgültige Baugenehmigung spätestens im Frühsommer 2019 zu bekommen.

Zuvor muss jedoch noch der Abriss der auf dem Grundstück stehenden Immobilien erfolgen. Für diesen plant sie rund zwei Monate ein. „Den könnten wir eventuell vorziehen. Wir möchten in den Wintermonaten dort aber keine Baugrube haben.“

Kontakt zum Dortmunder Generalunternehmer haben die Gesellschafter der Pallas GmbH, zu diesen gehören die Steuerberater Dorothee Buschmann und Bernd Hallenscheidt, durch dessen Engagement in der Nachbarstadt Letmathe bekommen. Dort hat dieser an der Berliner Allee ein ähnliches Referenzobjekt erstellt. Mit großem Erfolg.

Denn auch an der Herrenstraße soll es zukünftig zu den 23 barrierefreien Wohneinheiten, die zwischen 50 Quadratmeter und 90 Quadratmeter groß sind, einen Gemeinschaftsbereich mit Gästewohnung und Kommunikationsräumen geben, die von den Bewohnern und Gästen genutzt werden können.

Weil die Planung dieses Projektes schon seit längerer Zeit bekannt ist, haben sich bei Immobilienmaklerin Anne-Kathrin Bröder schon mehr als 30 Interessenten vormerken lassen. Diese wird sie in den kommenden Wochen kontaktieren. Erst danach gehen die Wohnungen für weitere Interessenten in den freien Verkauf.

Weihnachten 2020 abgeschlossen

Und wann soll die Baumaßnahme abgeschlossen und alle Eigentümer oder Mieter eingezogen sein? „Normalerweise planen wir für ein solches Objekt zehn bis zwölf Monate“, sagt Claudia Wiemer, „weil jedoch viele Unternehmen gegenwärtig ausgelastet sind, gehen wir von 12 bis 14 Monaten aus. Aber Weihnachten 2020 werden alle an der Herrenstraße wohnen!“

Wer ist Ansprechpartner?

Wer sich für eine der 23 Wohnungen an der Herrenstraße 7 bis 9 interessiert, kann sich mit Anne-Kathrin Bröder ( 02334 / 5042328 oder info@akb-immobilien.de) in Verbindung setzen.

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