Familie

Familienzentrum Breckerfeld will Anlaufstelle für alle sein

Frühstückszeit in der Kita: Anke Nagel frühstückt mit den Kindern. Die Leiterin des Familienzentrums möchte, dass die Einrichtung als zentrale Anlaufstelle genutzt wird.1

Frühstückszeit in der Kita: Anke Nagel frühstückt mit den Kindern. Die Leiterin des Familienzentrums möchte, dass die Einrichtung als zentrale Anlaufstelle genutzt wird.1

Foto: Michael Kleinrensing

Breckerfeld.   Einrichtung der AWO ist Kindertagesstätte und Beratungszentrum zugleich. Tag der offenen Tür am Samstag, 18. Mai.

Mal kein klassisches Sommerfest, dafür ein Tag der offenen Tür: Denn das AWO-Familienzentrum Breckerfeld (Jakobusweg 1) will am kommenden Samstag, 18. Mai, 14 bis 17.30 Uhr, die Information in den Fokus rücken. Die Information darüber, was sich eigentlich hinter dem Begriff „Familienzentrum“ verbirgt.

„Natürlich sind wir auch eine ganz normale Kindertagesstätte mit 45 Plätzen und Ganztagsbetreuung von 7 bis 16 Uhr, die sich schon vor vielen Jahren auf die Fahnen geschrieben hat, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen“, sagt Anke Nagel, Leiterin des Familienzentrums.

„Aber als Familienzentrum sind wir für alle Breckerfelder Familien da. Nicht nur für jene, deren Kinder gerade unsere Einrichtung besuchen oder einmal besucht haben.“

Enge Kooperation

Netzwerke knüpfen, Ansprechpartner sein, Kontakte vermitteln – all das zählt zum Angebot des Familienzentrums, das sich einst einem aufwendigen Zertifizierungsverfahren gestellt hat und das alle vier Jahre erneut geprüft wird.

„Wir arbeiten als Familienzentrum eng mit der Offenen Ganztagsschule, mit dem für Breckerfeld zuständigen Jugendamt der Stadt Ennepetal, mit der Tagesmütterbörse, einer Logopädie-Praxis und mit den anderen Kindertagesstätten in Breckerfeld zusammen“, sagt Anke Nagel, „so bieten wir beispielsweise Fortbildungen bei uns im Haus an, die von Mitarbeiterinnen aller Breckerfelder Kitas besucht werden. Zweimal im Jahr finden sogenannte Kooperationstreffen statt.“

Familienzentrum sieht sich als Vermittler

Auch sieht sich das AWO-Familienzentrum als Vermittler. „Eltern-Kind-Kuren sind beispielsweise nur ein Thema, das an Bedeutung gewinnt“, sagt Anke Nagel, „wir helfen Familien dabei, die richtigen Ansprechpartner zu finden.“

Das Elterncafé, das immer mittwochs von 7 bis 9 Uhr in der Einrichtung am Jakobsweg angeboten wird, soll sich als eine offene Anlaufstelle etablieren. „Wer immer ein Problem oder eine Frage hat, ist hier willkommen“, sagt Anke Nagel, „auch da spielt es keine Rolle, welche Einrichtung die Kinder besuchen oder ob sie zu Hause betreut werden.“

Kindertrödelmarkt für den guten Zweck

Beim Tag der offenen Tür gibt es neben Infos zum Familienzentrum allerlei Köstlichkeiten, eine Forscherecke, eine Kreativwerkstatt und einen Kindertrödelmarkt für den guten Zweck. Die Kinder der Einrichtung stiften dafür jeweils zwei Spielzeuge, auf die sie künftig verzichten wollen. Der Erlös geht an die Aktion „Helfen hilft“, die Familien unbürokratisch unterstützt.

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