Schwarzweissbunt

Festival-Eröffnung in Hohenlimburg

Ralph Osthoff, Julia Dettmann, Nora Menne-Walden und Elena Grell freuen sich auf die Eröffnung des Schwarzweissbunt-Festivals.

Foto: Lutz Risse

Ralph Osthoff, Julia Dettmann, Nora Menne-Walden und Elena Grell freuen sich auf die Eröffnung des Schwarzweissbunt-Festivals. Foto: Lutz Risse

Hohenlimburg.   Am Freitag, 20. April, findet in allen Räumen des Werkhofes zwischen 18 und 22 Uhr bei freiem Eintritt ein buntes Programm für Jedermann statt.

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Zum vierten Mal veranstaltet das Kulturbüro Hagen das Schwarzweissbunt-Festival, zum dritten Mal lädt die Werkhof gGmbH zur Eröffnung an die Herrenstraße nach Hohenlimburg. Am Freitag, 20. April, findet in allen Räumen des Werkhofes zwischen 18 und 22 Uhr bei freiem Eintritt ein buntes Programm für Jedermann statt.

„Wir wollen, dass Gegensätze und verschiedene Kulturen zusammenfinden“, so Werkhof-Geschäftsführer Ralph Osthoff. „Zu Beginn sollten sich ja Zugewanderte wiederfinden. Jetzt setzen wir auf das Miteinander.“ In Gesamt-Hagen gibt es im Rahmen des Festivals 30 Veranstaltungen, „die zum größten Teil kostenfrei sind“, so Mitorganisatorin Elena Grell.

„Unser Motto heißt ,Spielen verbindet’“, so Werkhof-Mitarbeiterin Nora Menne-Walden. Die ehemalige Kneipe verwandelt sich in ein Café mit Sitzecken. Dort können Gesellschaftsspiele wie Mühle, Dame, Mikado, Backgammon oder auch Mensch ärgere dich nicht gespielt werden. „Um spielen zu können, wird keine sprachliche Verständigung benötigt. Man muss nicht die gleiche Sprache beherrschen, um spielen zu können“, sagt Nora Menne-Walden.

Deftige Köstlichkeiten

Der Werkhof-Saal wird umgewandelt in ein multikulturelles Restaurant, in dem deftige Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten werden. Ein wenig Musik gibt es auch auf der Bühne, die beiläufig gespielt wird.

Das Musikprogramm, um das sich Julia Dettmann und Maren Lueg gekümmert haben, findet in der Katakombe statt. Nach dem DTB Sohbet-Chor, Bland Mahdi, einem kurdischen Musiker aus dem Irak, und Serbest Jajan aus Syrien folgt „ZebraSommerwind“. „Sie peppen deutsche Volkslieder auf“, sagt Julia Dettmann, verzichten dabei auf jegliche Technik. Der Hauptact ab 20.30 Uhr ist die siebenköpfige Band „Kozma Orkestar“ aus Bielefeld. Hier treffen deutsche Texte auf osteuropäische Melodien.

Zwei Fotoausstellungen zu den Themen „Menschen auf der Flucht“ und „Meine Zukunft 2025“ können die Besucher ebenfalls besichtigen. „Getränke und Essen werden wir zu ganz kleinen Preisen anbieten“, sagt Ralph Osthoff.

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