Feuerwehr

Feuerwachen-Einbrecher nach erneuter Randale in Psychiatrie

Ein 34-Jähriger war in Feuerwehrgerätehaus auf Haßley eingebrochen und hatte einen enormen Vandalismusschaden verursacht.

Foto: Alex Talash

Ein 34-Jähriger war in Feuerwehrgerätehaus auf Haßley eingebrochen und hatte einen enormen Vandalismusschaden verursacht. Foto: Alex Talash

Hagen.   Obwohl er 150 000 Euro Schaden in einer Feuerwache verursacht hatte, kam ein Hagener (34) wieder frei. Doch der nächste Ausraster folgte schnell.

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Der 34-Jährige, der in die Feuerwehrwache auf Haßley eingebrochen war, dort randaliert und einen Riesen-Sachschaden hinterlassen hat, ist nun in die Psychiatrie eingewiesen worden. Er war zwar auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Weil er wenig später aber erneut randalierte, mussten Polizei und Ordnungsamt eingreifen.

Die Vorgeschichte: Am Montagmorgen war der 34-Jährige in die Feuerwache eingebrochen. Er hinterließ dort ein Bild der Verwüstung, setzte sich in einen Einsatzwagen und fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht durch ein geschlossenes Tor (WP berichtete). Erst einige hundert Meter später würgte er den Wagen ab, die Polizei nahm ihn fest.

Doch sehr lange saß der 34-Jährige nicht im Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft beantragte keinen Haftbefehl. „Der Mann hat einen festen Wohnsitz, es gab keinen Haftgrund“, so Oberstaatsanwalt Gerhard Pauli zur WP . Auch der hohe Sachschaden – geschätzt worden ist er auf 150 000 Euro – sei kein Grund für Untersuchungshaft. Zudem sei der Mann zwar vorbestraft, aber nicht wegen massiver Delikte.

Außenspiegel abgetreten

Am Abend fiel der Mann aber wieder auf. Sein Vermieter hatte in der Lange Straße in Wehringhausen die Schlösser ausgetauscht. Verärgert darüber, randalierte er erneut, trat Außenspiegel ab. Nachbarn riefen die Polizei, die ihn wieder einkassierte. Weil er sich auch von den Beamten nicht beruhigen ließ, kam er auf Anordnung des Ordnungsamtes in die Psychiatrie. Gleichwohl, so Oberstaatsanwalt Pauli, sei ein Strafverfahren gegen den 34-Jährigen eingeleitet worden: Wegen Sachbeschädigung, Einbruchsdiebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Alkohol am Steuer. 0,4 Promille waren festgestellt worden. Ob auch Drogen im Spiel waren, ist noch unklar.

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