Feuerwehr

Feuerwehr bekämpft Großfeuer am Schlachthof in Wehringhausen

Hagen.   Ein Großeinsatz der Hagener Feuerwehr platzte Freitagabend in die 125-Jahr-Feierlichkeiten der Einsatzkräfte aus Eckesey und Altenhagen: Gegen 20.30 Uhr stand der Dachstuhl einer Produktionshalle des ehemaligen Wehringhauser Schlachthofes in Flammen.

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Vom ersten Obergeschoss aus hatte sich das Feuer durch die Holzkonstruktion gefressen. Im Erdgeschoss des Gebäudes, das im hinteren Teil des weitgehend verlassenen Areals zwischen den Bahndämmen an der Minervastraße befindet, ist der Firmensitz einer Döner-Produktion untergebracht.

Als die Retter der Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, war aufgrund des anhaltenden Regens bereits der gesamte Hof des Geländes verqualmt. Nur mühsam konnten die unter Atemschutz agierenden Beamten den eigentlichen Brandort etwa in Höhe des Wehringhauser Aldi-Marktes ausmachen und die Flammen systematisch unter Kontrolle bringen. Bis in die späte Nacht waren bis zu 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Neben der Berufsfeuerwehr aus der Wache Mitte, kamen auch Unterstützer der Freiwilligen Wehren aus Wehringhausen, Boele-Kabel, Herbeck, Eppenhausen, Elsey und Fley zum Einsatz. Die Höhe des erheblichen Sachschadens war in der Nacht ebenso wenig abzusehen wie die Brandursache. Menschen wurden nicht verletzt.

Aufgrund der gewaltigen Rauchentwicklung waren auch zwei Messtrupps der Feuerwehr im Stadtgebiet im Einsatz, die die Schadstoffbelastung ermittelten. Doch eine direkte Gefahr für die Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt. Während des Einsatzes blieben die Minerva- sowie die Wehringhauser Straße zeitweise gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.

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