Stadtentwicklung

Feuerwehr Hagen könnte ins Haus Busch ziehen

Das Journalistenzentrum hat Haus Busch geräumt, als neuer Mieter ist die Hagener Feuerwehr im Gespräch.

Das Journalistenzentrum hat Haus Busch geräumt, als neuer Mieter ist die Hagener Feuerwehr im Gespräch.

Foto: Michael Kleinrensing

Lennetal.  Wird die Sanitätsschule der Feuerwehr künftig unter dem Dach von Haus Busch agieren. Ein entsprechendes Konzept soll erarbeitet werden.

Das Journalistenzentrum Haus Busch ist in Hagen endgültig Geschichte. Der in Insolvenz befindliche Trägerverein hat das Überlassungsabkommen mit der Kommune zum Jahresende 2019 gekündigt und damit auch die Nutzung der Räume eingestellt.

Über alle weiteren Schritte, vorzugsweise die Übergabe und Abnahme des Haupt- und Seminargebäudes, verhandelt die Stadt aktuell mit dem Insolvenzverwalter sowie dem Anwalt des Trägervereins.

Retter sollen Konzept entwickeln

Mit Blick auf eine mögliche Nachfolgenutzung prüft die Stadt derzeit mit Vorrang, ob die Feuerwehr die Sanitätsschule, die derzeit noch provisorisch in der Regenbogenschule in Hohenlimburg untergebracht ist, ins Haus Busch verlagern kann. Wie hoch die Investitionskosten für diesen Schritt wären, ist aktuell noch völlig offen. Die Feuerwehr wird zunächst ein Konzept entwickeln, in dessen Rahmen auch die räumliche und finanzielle Machbarkeit geprüft wird. Der benachbarte BUND mit seiner Biologischen Station ist in diesen Prozess eingebunden, um die ökologischen Aktivitäten rund um Haus Busch durch die Neuvermietung nicht zu gefährden.

Das Journalistenzentrum im Lennetal hatte im November vergangenen Jahre 45 Jahre nach seiner Gründung wegen Außenständen in sechsstelliger Höhe einen Insolvenzantrag gestellt.

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