Flashmob

Flashmob im Ischeland-Stadion Hagen

| Lesedauer: 2 Minuten
Im Ischelandstadion tanzten 1700 Schüler zum neuen Hagen-Song. Mona Stöcker hat das Event organisiert.

Im Ischelandstadion tanzten 1700 Schüler zum neuen Hagen-Song. Mona Stöcker hat das Event organisiert.

Foto: Caterina Giordano / WP

Hagen.  Mona Stöcker von MStage hat einen Song über Hagen geschrieben, Siggi Bemm hat ihn produziert. Was hinter dem besonderen Projekt steckt:

Seit den Sommerferien wurde für den Flashmob zum Weltkindertag im Ischelandstadion geübt - dafür kooperierte das Team der Tanzschule MStage mit 22 Schulen in Hagen. Im Auftrag des Netzwerks „Hagener Schulen im Team“ wurden zwei Menschen mit ins Boot geholt, die in ihrer Sparte genügend Know-how mitbringen haben, um solch ein Gesamtprojekt zu begleiten. Die Kinder übten in den Schulen die Choreographie mit Mona Stöcker von MStage, oder anhand von Youtube-Videos.

Einen aktuellen Song für das Projekt zu nutzen, war Mona Stöcker „zu wenig“. Deshalb schrieb sie selbst den Song über die Schulen – und über diese Stadt. Damit sollen die Kinder darauf aufmerksam gemacht werden, was Hagen so alles zu bieten hat. „Es macht doch überhaupt keinen Sinn, immer negativ zu reden, wenn es so viele positive Dinge in dieser Stadt gibt. Leider Wissen das nur wenige Kids. Selbst den Erwachsenen ist vieles nicht bewusst – in was für einer grünen Stadt wir zum Beispiel leben.“

1700 Kinder tanzen zur Komposition

Am Montagmorgen um 10 Uhr tanzten daher 1700 Kinder der Klassen 1-8 zu der Komposition von dem Produzenten Siggi Bemm (Woodhouse Studio), der schon mit Größen wie Peter Maffay und Udo Lindenberg gearbeitet hat. Der Flashmob dient auch der schulinternen und schulübergreifenden Vernetzung von Schülern.

Im Sande verlaufen, so Mona Stöcker, soll das Ganze nach dem Event allerdings nicht. Kooperationen mit weiteren Schulen in einem größeren Umkreis kann sich Stöcker vorstellen. „Der Song soll für immer ein Teil der Unterrichtsmöglichkeit bleiben und nicht in der Schublade verschwinden.“ Sei es in der aktiven Pause oder im Sportunterricht. „Er soll die Kids beim Singen daran erinnern, wo sie wohnen und wofür sie stehen. Toleranz und Respekt – egal woher du kommst. Und wer weiß, vielleicht knacken wir mit allen Schulen bald den Guinnessbuchrekord.“

Finanziell wird das Projekt unterstützt durch das Förderprogramm des Landes „Ankommen nach Corona“.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hagen

Liebe Nutzerinnen und Nutzer:

Wir mussten unsere Kommentarfunktion im Portal aus technischen Gründen leider abschalten. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie
» HIER