Politik

Fördermittel fließen erneut an den Hagener Seen vorbei

20 Millionen Euro haben sich die Stadtplaner für die Entwicklung an den Seeufern erhofft. Das Fördergeld fließt aber nicht nach Hagen.

20 Millionen Euro haben sich die Stadtplaner für die Entwicklung an den Seeufern erhofft. Das Fördergeld fließt aber nicht nach Hagen.

Foto: Hans Blossey

Hagen.   Aus dem Programm Grüne Infrastruktur NRW sollten 20 Millionen Euro für die Entwicklung an Harkort- und Hengsteysee fließen. Daraus wird nichts.

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Erst sind die Förderchancen der „Regionale“-Kulisse an Hagen vorbeigezogen, jetzt ist die Stadt mit ihren Umgestaltungsplänen für den Hengsteysee bei der Landesregierung auch noch bei dem Programm „Grüne Infrastruktur NRW“ durchs Raster gefallen. Das hat in diesen Tagen eine interministerielle Arbeitsgruppe unter Federführung des Landwirtschaftsministeriums entschieden.

Stattdessen wurden sechs andere Konzepte in NRW berücksichtigt. Die Stadt hatte sich für die Seepark-Projektideen, die in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft entwickelt wurden, eine Finanzspritze von etwa 20 Millionen Euro erhofft.

Projektideen zu stark abgespeckt

Die Jury habe die Ideen zwar „grundsätzlich als innovativ bewertet“, so Planungsdezernent Thomas Grothe in der Ratssitzung. Allerdings sei das abgespeckte Programm, das sich bis 2020 noch realisieren ließ, am Ende doch nicht ausreichend gewesen.

Mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung 2027, an der Hagen sich ebenfalls beteiligen möchte, sieht Grothe die Stadt dennoch auf dem richtigen Weg. Im nächsten Schritt möchte er in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung ausloten, welche Förderprogramme des Landes zu den Konzeptvorschlägen für die Ufer von Hengstey- und Harkortsee tatsächlich passen könnten.

Immerhin: Zuletzt hatte der RVR signalisiert, die Bahn-Flächen, auf denen einst der Cargobeamer entstehen sollte, zu erwerben.

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