Unfall

Frau in Hagen wohl mit Absicht überfahren: Zeugin gesucht

Die Polizei Hagen ermittelt gegen einen 34-Jährigen wegen versuchter Tötung und sucht dringend eine Zeugin. Der Mann hatte an einem Zebrastreifen in Haspe eine Frau überfahren.

Die Polizei Hagen ermittelt gegen einen 34-Jährigen wegen versuchter Tötung und sucht dringend eine Zeugin. Der Mann hatte an einem Zebrastreifen in Haspe eine Frau überfahren.

Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen-Haspe.  Im Herbst hat ein 34-Jähriger in Hagen eine Frau überfahren. Offenbar absichtlich: Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchter Tötung.

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Offenbar mit voller Absicht hat nach den jetzigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ein 34-jähriger Mann eine 33-jährige Frau im September in Haspe überfahren. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchter Tötung. Dringend gesucht wird nach einer Zeugin, die nach dem Unfall das Opfer versorgt hat.

Das Verbrechen ereignete sich in der Nacht von Freitag, 25., auf Samstag, 26. September gegen 0 Uhr. An der Kreuzung Preußerstraße/Kurt-Schumacher-Ring wollte die Frau in besagter Nacht an einem Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren. Der 34-jährige Renaultfahrer fuhr in Richtung Hagener Innenstadt und erfasste die Fußgängerin aus seiner Sicht auf dem linken Fahrstreifen, unmittelbar nach dem diese die Fahrbahn betreten hatte.

Polizei sucht dringend nach Zeugin

Zunächst war die Polizei von einem ganz normalen Verkehrsunfall ausgegangen. Erst im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann die Frau mit voller Absicht überfahren haben könnte. Hintergrund könnte eine Beziehungstat sein. Der Mann hatte sich offenbar Hoffnungen gemacht, mit der 33-Jährigen zusammenzukommen. Die Frau allerdings hatte seinen Zuneigung nicht geteilt und ihn abgewiesen.

Die Frau wurde durch die Wucht des Aufpralls schwer verletzt. Sie musste nach dem Vorfall über mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt werden. Sie wurde mehrfach operiert.

Am Unfallort leisteten damals zwei Zeuginnen erste Hilfe. Eine dieser Zeuginnen ist bis heute namentlich nicht bekannt. Bei dieser Frau soll es sich um eine türkischstämmige Fahrzeugführerin handeln, die am Unfallort mit dem ebenfalls türkischstämmigen Unfallverursacher sowie mit den eingesetzten Rettungssanitätern gesprochen hat. Vermutlich kann diese Zeugin wichtige sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen machen kann. Sie wird daher dringend darum gebeten, sich unter 986 2066 bei der Hagener Kriminalpolizei zu melden.

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