Schwimmen

Gesucht: Badeaufsicht für das Lennebad Hohenlimburg

Badespaß im Lennebad braucht Aufsicht: Wie hier im April 2019 beim „Nass und Spaß“ mit mehr als 200 Besuchern.

Badespaß im Lennebad braucht Aufsicht: Wie hier im April 2019 beim „Nass und Spaß“ mit mehr als 200 Besuchern.

Foto: Frauke Höller / Privat

Hohenlimburg.  Für die kommende Saison benötigt das Richard-Römer Lennebad noch Ehrenamtliche, die die Badeaufsicht übernehmen. Es fallen keine Kurs-Kosten an.

Ohne ehrenamtliche Aufsicht kein Schwimmbetrieb – so lautet eine einfache Gleichung, die der Förderverein des Lennebads vor jeder Saison aufs Neue lösen muss.

Seit nunmehr fünf Jahren organisiert der Förderverein diese Dienste, bislang durchaus erfolgreich. „In den Jahren waren es vielleicht fünf Termine, an denen keiner gestellt werden konnte“, so Frank Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins Richard-Römer-Lennebad. „In diesen Fällen mussten wir dann Hagenbad bitten, einen Hauptamtlichen zu organisieren – den wir als Verein auch bezahlen mussten.“

In rund sieben Wochen startet die neue Saison und Schmidt blickt bereits auf den Dienstplan – und sieht eine Lücke. Denn mit René Schmitz fällt ein bekanntes Gesicht im Team weg. Fast vier Jahre stand Schmitz regelmäßig als Rettungsschwimmer am Beckenrand. Nun geht er zur Bundeswehr und muss daher den ehrenamtlichen Dienst im Lennebad abgeben.

Wichtige Stütze fällt weg

„René hat in der vergangenen Saison sehr viele Dienste gemacht. Er war eine enorme Stütze für das Team“, so Frank Schmidt. Damit der Schwimmbetrieb im Lennebad gesichert ist, braucht es neue Gesichter. Jeweils fünf Stunden dauert eine Schicht im Bad, samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 14 Uhr. Und was braucht es für den Dienst?

Neben einem Mindestalter von 18 Jahren wird in erster Linie das deutsche Rettungsschwimmer-Abzeichen in Silber vorausgesetzt. Wer dieses Abzeichen bislang nicht besitzt, kann sich jederzeit bei der DLRG in Hohenlimburg melden.

„Der Ausbildungskurs ist für Teilnehmer, die Badeaufsicht im Lennebad machen möchten, kostenfrei“, sagt Thorsten Knipps, Vorsitzender des DLRG-Ortsverbands Hohenlimburg. „Damit wollen wir die Initiative der Ehrenamtlichen unterstützen“. Je nach Schwimmerfahrung benötigten Interessierte etwa 8 bis 10 Übungsabende, um gut gewappnet in die theoretische und praktische Prüfung für das Rettungsschwimmer-Abzeichen gehen zu können. Danach fehlt zur Badeaufsicht nur noch ein Erste-Hilfe-Kurs – falls dieser letztmalig vor mehr als zwei Jahren gemacht wurde. „Diesen Kurs bieten mehrere Organisationen in Hagen an“, so Knipps. Die Kosten für diesen Kurs übernimmt bei Bedarf der Förderverein des Richard-Römer Lennebades. Neben der kostenlosen Kurse gibt es aber noch weitere Anreize für den Dienst im Bad.

Bis zu zehn Personen

Denn junge Ehrenamtler erhalten neben vielen neuen Erfahrungen auch eine Aufwandsentschädigung, sagt Frank Schmidt. So bleibt neben Fahrtkosten und Verpflegung noch etwas Taschengeld übrig.

Zuletzt waren es bis zu zehn Personen, die die Badeaufsicht in der Saison im Lennebad unter sich aufgeteilt haben. „Je mehr sich melden, desto besser“, freut sich der Vorsitzende des Fördervereins in der kommenden Saison auf neue Gesichter am Beckenrand.

Das Rettungsschwimmer-Abzeichen Silber verlangt mehrere Übungen im Wasser. Dazu gehören etwa 400 Meter Schwimmen in unter 15 Minuten und 25 Meter Streckentauchen.

Weitere Informationen und Anmeldungen beim DLRG Hohenlimburg, erreichbar unter www.hohenlimburg.dlrg.de. Infos zur Badeaufsicht im Lennebad bei Frank Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins:
0160/8528970.

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