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Bezirksvertretung

Gewählt: Hohenlimburg hat einen neuen Bezirksbürgermeister

Mit 63 Jahren ist Michael Glod (rechts) das älteste Mitglied der neuen Bezirksvertretung. Als Alterspräsident leitete er gestern die konstituierende Sitzung und beglückwünschte Eisermann als erster.

Foto: Heinz-Werner Schroth / Westfalenpost

Hohenlimburg.  Nachfolger von Hermann-Josef Voss ins Amt eingeführt. Zwei Stellvertreter vereidigt. Dank an Vorgänger und engen Parteifreund

Um genau 16.22 Uhr war es offiziell: „Nummer Eins mit 9 Stimmen – Jochen Eisermann“, verkündete Michael Glod, CDU, mit 63 Jahren Alterspräsident der neuen Bezirksvertretung Hohenlimburg. Diese versammelte sich am Mittwoch zu ihrer konstituierenden Sitzung mit Mund-Nasen-Masken und Abstand im Rathaus Hohenlimburg. Nach der Wahl Eisermanns kam spontaner Applaus aus dem Plenum.

Damit hält die Tradition, dass die größte Fraktion in der Bezirksvertretung auch den Bezirksbürgermeister stellt. Die Wahl kam wenig überraschend, nachdem sich CDU, SPD, Grüne und Hagen Aktiv schon vor gut zwei Wochen auf Eisermann als ihren Kandidaten für das Amt festgelegt hatten. So brachten die vier Fraktionen insgesamt 9 der möglichen 13 Stimmen zusammen – die nötige Mehrheit für die Liste A mit Jochen Eisermann (CDU), Mark Krippner (SPD) und Andrea Peuler-Kampe (Grüne) war erreicht. Auf den Gegenkandidaten Frank Schmidt, der mit Peter Arnusch und Holger Lotz (alle Bürger für Hohenlimburg) die Alternativliste B gebildet hatte, entfielen 4 Stimmen. Es gab keine Enthaltungen.

Krippner bleibt Stellvertreter

Als Kandidat mit den zweitmeisten Stimmen konnte Mark Krippner sein Amt als stellvertretender Bezirksbürgermeister behaupten. Als zweiter Stellvertreter rückt Frank Schmidt nach. Dem Wahlvorgang folgten der Amtseid und Blumen für das neue Dreigestirn an der Spitze der Bezirksvertretung. Jochen Eisermann nahm darauf sogleich seinen neuen Platz als Vorsitzender des Gremiums ein. In seiner kurzen Einführungsrede betonte Eisermann, er wolle ein Bezirksbürgermeister für alle Hohenlimburger und alle Stadtteile des Bezirks sein.

Viele Erwartungen werden in ihn gesetzt, so Eisermann, „und ich bitte um Geduld und Verständnis, wenn alles nicht gleich wie am Schnürchen läuft.“

Dank an Vorgänger und engen Parteifreund

Er dankte seinem Vorgänger Hermann-Josef Voss „für elf sehr gute und erfolgreiche Jahre für Hohenlimburg.“ Voss hinterlasse gewaltige Fußstapfen. „Manche werde ich versuchen zu füllen, andere werde ich liegenlassen.“

Deutlich stockte Eisermann dann die Stimme, als er sich, noch vor der Familie, bei seinem engen Parteifreund Willi Strüwer (CDU) bedankte („Ohne dich, Willi, wäre dies alles nicht machbar gewesen“).

Für Frank Schmidt blieb das Amt des zweiten Stellvertreters. Bei seiner Vereidigung haben sich Eisermann und sein Kontrahent corona-konform abgeklatscht. Schmidt zeigte sich später als fairer Verlierer: „Ich wünsche ihm, dass seine Amtsführung zum Wohle Hohenlimburgs gelingt.“

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