Bahnhof

Gleise überquert: Fünf Menschen in Hohenlimburg in Gefahr

Hier am Bahnhof in Hagen-Hohenlimburg haben sich die Menschen in Gefahr begeben.

Hier am Bahnhof in Hagen-Hohenlimburg haben sich die Menschen in Gefahr begeben.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Hohenlimburg.  Jugendliche haben sich in Hagen-Hohenlimburg beim Überqueren von Bahngleisen in große Gefahr begeben. Und sie waren nicht die einzigen.

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Mehrere Jugendliche haben am Samstag die Gleisanlagen am Bahnhof Hohenlimburg überquert. Gegen 8 Uhr hatten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Bahnhof Hohenlimburg überprüft. Dabei konnten sie vier Schüler (16/17/17/17) aus Hagen beobachten, wie sie aus einem Regionalexpress stiegen und ihren Weg durch die Gleisanlagen abkürzten, um so schnellstmöglich zum Busbahnhof zu gelangen. Daraufhin wurden die Schüler angehalten und über die Lebensgefahr informiert, in die sich die vier Hagener begeben hatten. Zudem wurde ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro erhoben.

24-jährige Frau schlechtes Vorbild

Nur kurze Zeit später zeigte sich eine 24-jährige Frau aus Hagen als schlechtes Vorbild. Sie kürzte ebenfalls ihren Weg durch die Gleisanlagen ab, um von einem Bahnsteig auf den Anderen zu gelangen. Bundespolizisten erhoben bei der Frau ebenfalls ein Bußgeld und erklärten ihr die mitunter tödlichen Gefahren des Bahnverkehrs.

Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden aus Erfahrung der Bundespolizisten zumeist unterschätzt. „Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen“, so die Bundespolizei. „Denn Züge durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.“

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