Innenstadt

Grand City Property saniert in Hohenlimburg Haus der Sinne

Die Grand City Property hat mit der Sanierung der Immobilien in der Innenstadt begonnen. So erhielt das Haus der Sinne einen neuen Anstrich.

Die Grand City Property hat mit der Sanierung der Immobilien in der Innenstadt begonnen. So erhielt das Haus der Sinne einen neuen Anstrich.

Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.   Das Haus der Sinne gehört in der Hohenlimburger City zu den besonderen Objekten. Jetzt hat der Besitzer Grand City Property die Fassade saniert.

Die Grand City Property bewegt sich. Das ist aktuell unübersehbar. Die Wohnungsgesellschaft aus Berlin, mit einer Hauptniederlassung in Nikosia, Zypern, hat als Vermieter zahlreiche leerstehende Objekte in der Hohenlimburger Fußgängerzone aufgehübscht und somit für potenzielle Mieter attraktiver gemacht. So das architektonisch besondere Haus der Sinne an der Freiheitstraße 19 - 21; aber auch die wuchtige Immobilie zwischen Herrenstraße und Lohmannstraße.

Das Haus der Sinne hat in den zurückliegenden Wochen einen neuen Fassadenanstrich erhalten und zwischen Herrenstraße und Lohmannstraße hat die Grand City Property das zum Haus Busch liegende Grundstück, das zwischenzeitlich zugewuchert war, roden lassen.

Parkplätze hinter der Gaststätte Haus Busch

„Hier sollen weitere Parkplätze entstehen“, weiß Frank Schmidt von den Bürgern für Hohenlimburg. Aus diesem Grund ist von den Mitgliedern der Hohenlimburger Bezirksvertretung bereits Kontakt zur Stadt Hagen aufgenommen worden, um eine Zufahrt zu diesen Flächen zu ermöglichen. „Wenn es hier Parkplätze gibt, ist es sicherlich leichter, die beiden angrenzenden Gastronomie-Objekte neu zu beleben.“ Dazu soll die Verkehrsabteilung der Stadt Hagen den Weg ebnen. „Eigentlich muss nur die Beschilderung an der Lohmannstraße verändert werden“, hofft Schmidt auf die Kooperationsbereitschaft der Stadt, denn das könnte insbesondere zu einer Revitalisierung der legendären Gaststätte Haus Busch führen. Denn eine Gaststätte ohne Parkplätze ist aktuell nur schwerlich erfolgreich zu führen.

Besuch in Berlin

Warum die Grand City Property nach Jahren des Dornröschenschlafes urplötzlich erwacht ist und sich aktuell sehr bemüht, hat für Frank Schmidt unter anderem einen Grund. Als er im September in Berlin weilte, um auf Einladung des ZDF an der Bürgerbefragung des damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz teilzunehmen, nutzte er den Aufenthalt in der Bundeshauptstadt, um mit der Grand City Property zu sprechen.

Und siehe da. Danach kamen konkrete Bewegungen in die bis zu diesem Zeitpunkt eher dahindümpelnden Aktivitäten.

Quartiersmanagement bietet Ladenlokale an

Aktuell bietet deshalb auch Lea Zila vom Hohenlimburger Quartiersmanagement auf ihrer Seite (www:qualimbu.de) die leerstehenden Ladenlokale an.

Bei der Grand City Property heißt es auf Anfrage: „Wir freuen uns, dass unsere Maßnahmen auch vor Ort auf positive Resonanz treffen. Wir freuen uns auch, wenn alle Akteure auch weiterhin an einem Strang ziehen, um die Entwicklung in Hohenlimburg positiv zu gestalten. Wir bieten Mietinteressenten individuelle und attraktive Konditionen“, so Katrin Petersen (Leiterin Kommunikation und Marketing). „Auch wir erörtern aktuell konkrete Vorschläge zur nachhaltigen positiven Entwicklung.“

Außergewöhnliches Gebäude

Der im Jahr 1924 gegründete Konsumverein „Vorwärts-Befreiung“ erstellte 19 neue Häuser. Sechs in Hagen, ein Haus in Hohenlimburg. Die Zentrale des Vereins war in Wuppertal.

Die Häuser, wie das an der Freiheitstraße 19-21, weisen einen besonderen Fassadenschmuck auf. Neben Reliefs mit Frauengestalten werden die fünf Sinne dargestellt.

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