Grünes Licht für einen steinigen Weg

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Hagen. Der Weg zu einem Baumwipfelpfad zwischen Hinnenwiese und Kaiser-Friedrich-Turm wird für die hessischen Investoren ein steiniger. Zwar stimmte der Rat gestern mit breiter Mehrheit – Widerstand kam lediglich aus Reihen der Grünen sowie aus der Ratsgruppe Piraten/BfH – für eine formale Eröffnung des Planungsverfahrens. Doch die Betreiber aus dem Hause „Forest Adventure“ müssen sicherlich noch reichlich Grundsatzfragen der Politik beantworten, bevor sie das Millionen-Projekt im Hasper Stadtwald auf den Weg bringen dürfen.

Grünen-Sprecher Hans-Georg Panzer hatte in der Sitzung vergeblich dafür geworben, die Betreiber der 1300 Meter langen Anlage zunächst grundsätzliche Dinge zur Park- und Verkehrssituation sowie zur Wirtschaftlichkeit erklären zu lassen, bevor der eigentliche Planungsprozess in Gang gesetzt werde. Vor allem am Besucherstrom von bis zu 200 000 Interessenten im Jahr äußerte er erhebliche Zweifel.

Politik sieht viele Probleme

Doch Stephan Ramrath (CDU), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, sprach für die breite Mehrheit des Stadtparlaments, als er dafür plädierte diese auch in seinen Augen „herausragenden Problemfelder“ im Rahmen des weiteren Verfahrens zu klären. „Der Investor braucht zunächst einmal ein Positiv-Signal des Rates“, so Ramrath, um in einer sich anschließenden ersten Prüfungsphase alle Details des Projektes zu erörtern und erste Lösungsansätze für Knackpunkte zu präsentieren. Dann könne noch immer entschieden werden, ob kostspielige Gutachterverfahren eingeleitet würden. „Wir sollten einen Investor nicht blockieren, sondern zunächst einmal fördern“, unterstrich Jörg Meier (SPD).

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