Gute Platzierungen, aber kein Titel für Hinse

Elsey.   Julia Hinse, Leichtathletin der LG Fichte-Elsey-Kabel, ist bei den Südwestfalenmeisterschaften in Iserlohn an den Start gegangen. Die 14-Jährige startete in insgesamt drei Disziplinen und konnte gute Resultate erzielen.

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Julia Hinse, Leichtathletin der LG Fichte-Elsey-Kabel, ist bei den Südwestfalenmeisterschaften in Iserlohn an den Start gegangen. Die 14-Jährige startete in insgesamt drei Disziplinen und konnte gute Resultate erzielen.

Im Weitsprung wurde sie mit einer Weite von 4,82 Metern Gesamtvierte. „Die 4,82 Meter waren ein solider Sprung. Es ist natürlich bitter, dass die Drittplatzierte nur einen Zentimeter weiter gesprungen ist“, berichtet Mutter und ETV-Pressewartin Iris Hinse.

Ungewöhnliche Probleme

Ein weiteres Ärgernis musste Hinse während des Wettkampfes hinnehmen. „Plötzlich war Julias Markierung um gut einen Meter versetzt. Ich vermute mal, dass sich eine Springerin mit den Markierungen vertan hat und irrtümlich Julias Marke umgesetzt hat“, will Iris Hinse keiner Konkurrentin Absicht unterstellen, zieht aber gleichwohl ihre Schlüsse daraus: „Wir werden bei den nächsten Wettkämpfen auf jeden Fall auf die Markierungen achten.“ So sprang Julia im ersten Versuch eine Weite von 4,53 Metern, ein ordentlicher Einstieg.

Anschließend kamen die Probleme mit den Markierungen auf, so dass die nächsten vier Versuche ungültig erklärt wurden, weil Julia übertrat.

Im sechsten und letzten Versuch sprang sie dann die 4, 82 Meter.

Ein Kuriosum ereignete sich auch bei den Disziplinen Speerwurf und Hochsprung. „Weil sich der Speerwurf etwas verzögert hat, musste Julia diesen und den Hochsprung quasi gleichzeitig absolvieren und konnte sich deshalb nicht wie erforderlich auf den Hochsprung vorbereiten“, erklärt Iris Hinse. Trotzdem schaffte sie es in beiden Disziplinen, einen Platz auf dem Treppchen zu erkämpfen.

Im Hochsprung stieg Hinse bei einer Höhe von 1,51 Metern in den Wettkampf ein. Die erste Höhe nahm sie souverän im ersten Versuch.

Schmerzen im Sprungfuß

Bei 1,54 Metern schienen sich dann die ersten Schwierigkeiten bemerkbar zu machen. „Julia hatte Schmerzen im linken Fuß und mit links springt sie ja nun mal ab“, schilderte Iris Hinse die Szenerie.

Nach zwei Fehlversuchen nahm Julia allerdings auch diese Höhe. Die 1,57 Meter-Marke nahm sie anschließend im ersten Versuch und ging somit mit viel Selbstvertrauen die Höhe von 1,60 Metern an. Doch hier sollte Schluss sein, während ihre Konkurrentin Pauline Theine vom TSV Bigge-Olsberg diese Höhe überspringen konnte und sich somit den Sieg im Hochsprung sicherte.

Persönliche Bestleistung am Speer

Im Speerwurf lief es für Hinse dann zunächst auch wieder gut. Gleich im ersten Versuch warf sie den Speer über 28,14 Meter und stellte somit eine persönliche Bestleistung auf. Weil sie im Training schon öfter auch über diese Bestleistung geworfen hatte, hatte man die Hoffnung, sie könne sich noch weiter steigern.

Doch diese Weite war ihr bester Versuch und eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den deutschen Meisterschaften, bei denen sie nur kapp 20 Meter warf. Am Ende hätten es gut 31 Meter sein müssen, um sich den Sieg in dieser Disziplin sichern zu können.

„Julia hätte beim Weitsprung und Speerwurf mehr erreichen können, aber dafür, dass sie ohne Training von einer Klassenfahrt aus England gekommen ist, war die Leistung in Iserlohn okay“, bewertet Iris Hinse den Auftritt ihrer Tochter.

Und auch die Organisation in der Waldstadt war für Iris Hinse sehr positiv: „Das war alles sehr nett gemacht.“

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