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Hagen: Briefe verschwunden, Post ist auf der Suche

In Hagen – hier ein Symbolbild – gab es Probleme mit der Zustellung.

In Hagen – hier ein Symbolbild – gab es Probleme mit der Zustellung.

Foto: Hanna Lohmann / FUNKE Foto ServicesFunke Foto Services WP

Hagen.  Die Stammzustellerin war krank: Bei der Vertretung sind in Hagen an der Philippshöhe wohl Sendungen nicht zugestellt worden. Doch wo sind sie?

An der Philippshöhe in Hagen vermissen Bürger Postsendungen. Grund seien Krankheitsfälle, so Postsprecher Andreas Böhm. „Die Stammbriefträgerin ist krank, es wurde eine Vertretung eingesetzt, aber auch die ist erkrankt.“

In der Zeit der Vertretung hatten mindestens drei Kunden bei der Post angezeigt, dass dringend erwartete Sendungen nicht angekommen seien. Wo diese gelandet sind, ist noch unklar. „Wir untersuchen dies intensiv“, so der Postsprecher. Derzeit könne man aber aufgrund der Krankschreibung nicht mit der Vertretung reden. „Jetzt läuft die Zustellung aber wieder reibungslos“, versichert der Sprecher.

Post-Sendungen falsch oder gar nicht zugestellt: Bote gefeuert

Verschwundene Post sorgt immer wieder für Schlagzeilen: So hatten sich zum Beispiel im vergangenen Jahr Bürger in Breckerfeld beschwert, dass Sendungen falsch oder gar nicht zugestellt wurden. Sogar die Stadtverwaltung und die Politik hatte sich damals eingeschaltet. Die Post zog den Boten aus dem Verkehr.

Das betrifft aber nicht nur das ehemalige Staatsunternehmen: In Hagen hatte 2016 ein Rentner 100 Briefe in einem Abfalleimer gefunden. Offensichtlich entsorgt von einem Boten des Privat-Unternehmens Postcon.

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