Finanzen

Hagen: Durchschnittseinkommen deutlich unter Landesschnitt

In Hagen haben die steuerpflichtigen Bürger nach Zahlen von IT.NRW durchschnittlich weniger Jahreseinkommen als in anderen Städten.

In Hagen haben die steuerpflichtigen Bürger nach Zahlen von IT.NRW durchschnittlich weniger Jahreseinkommen als in anderen Städten.

Foto: Daniel Karmann / dpa

Hagen .  Durchschnittlich verdiente ein Steuerpflichtiger in Hagen 2017 34.498 Euro. Das reicht nur für einen hinteren Platz im Einkommensranking.

40.882 Euro – so viel hat ein Steuerpflichtiger in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich im Jahr 2017 verdient (vor Steuern). Das waren drei Prozent mehr als noch 2016 (39.688 Euro). Hagen belegt in dem Ranking einen der hinteren Plätze: Mit 89.299 Steuerpflichtigen schaffte es Hagen gerade einmal auf Platz 378. Das Durchschnitts-Jahreseinkommen in der Volmestadt lag 2017 bei 34.498 Euro brutto – und damit deutlich unter dem Landesschnitt.

Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden verzeichneten Attendorn (Kreis Olpe) mit 72.439 Euro je Steuerpflichtigen, Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit 66.671 Euro und Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 59.968 Euro die höchsten Durchschnittseinkommen.

Nicht alle Großstädte schneiden schlecht ab

Die Großstadt mit den höchsten durchschnittlichen Einkommen zwischen Rhein und Weser war Düsseldorf mit 50.701 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz 14. Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis, 50.134 Euro) und Bonn (47.096 Euro) folgten auf den Plätzen 19 und 32. Weniger verdient als in Hagen haben die Bürger beispielsweise in Gelsenkirchen (31.809 Euro), Duisburg (31.259 Euro) und Weeze mit 30.508 Euro je Steuerpflichtigen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammenveranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2017. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden,weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind.

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