Kaufhaus-Brand

Hagen: Einige Praxen öffnen nach Woolworth-Brand wieder

Die Feuerwehr bringt den Brand im Kaufhaus Woolworth schnell unter Kontrolle, doch die Folgen sind immens.

Die Feuerwehr bringt den Brand im Kaufhaus Woolworth schnell unter Kontrolle, doch die Folgen sind immens.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Nach dem Brand bei Woolworth in der Innenstadt von Hagen: Einige der betroffenen Praxen gehen wieder an den Start.

Nach dem Brand am vergangenen Freitag in der Woolworth-Filiale in der Elberfelder Straße 55 (wir berichteten), können einige der Praxen, die in den letzten Tagen geschlossenen bleiben mussten, nun wieder öffnen. Spezialfirmen für Brandsanierung haben die teils stark verrusten Räumlichkeiten im Gesundheitszentrum untersucht, Reinigungsfirmen waren ebenfalls schon am Werk. Ab Donnerstag, 18. Juli, werden Patienten von Dr. Jochen Bühner (Urologe, die Praxis befindet sich in der 4. Etage), Patienten von Dr. Thomas Gerhardt (Chirurg in der 5. Etage) sowie von Frauenarzt Dr. Norbert Schürmann wieder behandelt. Ab Freitag, 19. Juli, werden Patienten, die einen Termin haben, in der Orthopädie-Praxis von Dr. Kay Förster in der dritten Etage wieder behandelt, ab Montag läuft der Betrieb dort dann wieder normal.

Seit Mittwoch wieder Wasser im Haus

Physio-Therapeut David Lopez nimmt ab Montag, 22. Juli, den Betrieb in der ersten Etage wieder auf. „Zum Glück haben wir seit ein paar Stunden im Haus wieder Wasser“, so David Lopez auf Nachfrage der WESTFALENPOST am heutigen Mittwoch erleichtert. Die von ihm beauftragte Firma für Brandsanierung habe in seinen Räumlichkeiten keine gefährlichen oder giftigen Stoffe vorgefunden. „Nun bringen wir die Praxis wieder auf Vordermann und ab Montag läuft dann hoffentlich alles wie gewohnt.“ Die Anmeldung sei aber schon jetzt wieder durchgängig besetzt.

Wesentlich aufwändiger scheint sich die Sanierung der Dermatologen-Praxis von Volker und Christian Kingreen zu gestalten. „Das von uns in Auftrag gegebene Chemie-Gutachten liegt uns noch nicht vor und unsere komplette Lüftungsanlage muss noch überprüft werden“, so Dr. Volker Kingreen am heutigen Mittwoch. Der Hautarzt geht davon aus, dass seine Praxis in der ersten Etage im Gesundheitszentrum bis zu sechs Wochen geschlossen bleiben muss.

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