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Hagen: Hagener Delegation im Austausch mit Ministerin

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Die Hagener Makerthon-Delegation war zu Besuch bei NRW-Wirtschaftministerin Mona Neubaur (Mitte)

Die Hagener Makerthon-Delegation war zu Besuch bei NRW-Wirtschaftministerin Mona Neubaur (Mitte)

Foto: Nico Piepenstock / Hagen-Wirtschaftsentwicklung

Hagen.  Eine Hagener Delegation reiste nach Düsseldorf, um Ministerin Mona Neubaur Ideen und Projekte aus der Volmestadt vorzustellen. Die Hintergründe:

Studierende und Professoren der FH-Südwestfalen, Hagener Start-ups und Vertreter der Hagen-Wirtschaftsentwicklung haben jetzt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und anschließend den Landtag in Düsseldorf besucht.

Höhepunkt des Besuchs war das Treffen zwischen der Hagener Delegation und NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur. In dem persönlichen Austausch wurden Fragen der Studierenden beantwortet, die gemeinsame Arbeit mit Gründern und Gründerinnen und innovative Projekte zur Förderung eines gewinnbringenden Startup-Ökosystems vorgestellt.

Innovative Projekte vorgestellt

Konkret wurden der Ministerin drei innovative Projekte vorgestellt. Dazu zählte zum einen das Projekt „Hagen-Valley“, das zum Ziel hat, einen neuen Innovationsraum für Energietechnik, Mobilität und Kreislaufwirtschaft mitten in Hagen entstehen zulassen (www.hagen-valley.de) sowie der „M12“ Co-Creation-Space in der Hagener Innenstadt – als bereits bekannte Anlaufstelle für Start-ups und Unternehmen, die gemeinsam innovative Ideen und Geschäftsmodelle verfolgen möchten. Die Delegation stellte zudem die Gründerinitiative „FHpreneur“ in Düsseldorf vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, Gründungen aus der Hochschule zu fördern. Die beiden Letzteren sind bereits über mehrere gemeinsamen Projekte eng verzahnt.

Mona Neubaur: „Die vorgestellten Projekte Hagen-Valley, M12 und FHpreneur sind tolle Beispiele für das Prinzip ,Kooperation mit klugen Köpfen schafft Kompetenz’. Ich freue mich, dass beim Makerthon so viele kreative Ideen entstanden sind, die spannende Lösungen für die Herausausforderungen der Innenstädte aufzeigen.“

Stärkung der Innenstädte

Im Anschluss an den direkten Austausch mit der Ministerin stellten Referenten des Wirtschaftsministeriums Förderprogramme für Start-ups vor und betonten die Wichtigkeit von Neugründungen. Einer der Teilnehmer war Erdem Ercosman, Student der FH-Südwestfalen und Mitgründer von „Digital Inventa“, der von der Betreuung der Hagen.Wirtschaftsentwicklung sowie dem Besuch in Düsseldorf begeistert war. „Als junge Gründer in Hagen waren wir auf der Suche nach Fördermitteln und Netzwerken. Die Hagen-Wirtschaftsentwicklung hat uns mit dem Hagener Unternehmen Küchen-Perfekt Jorißen vernetzt, um unsere Geschäftsidee in einem gemeinsamen Projekt zu valideren.“

Zum Hintergrund des Besuchs: Dieser folgte als Anerkennung der Studierenden für die erfolgreiche Teilnahme am „Makerthon NRW 2022“ im M12 Hagen. Auf der digitalen Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse aller 11 teilnehmenden Kommunen und Städte diskutiert. Zentrale Themen, die den Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders am Herzen liegen sind demnach Mobilität, Community- und Freizeitgestaltung sowie Nachhaltigkeit. Die gewonnenen Ideenansätze sollen von den zuständigen Vertretern in regionalen Maßnahmen zur Stärkung der Innenstädte weitergedacht werden.

Gegenbesuch aus Düsseldorf

Eine weitere wichtige Erkenntnis hat die Hagener Delegation um Dennis Rafalski, Projektleiter für Innovation & Start-ups bei der Wirtschaftsentwicklung aus der Veranstaltung mitgenommen: „Wir konnten uns davon überzeugen, dass Gründerinnen und Gründe und innovative Start-ups einen hohen Stellenwert auf der politischen Agenda einnehmen und entsprechend durch diverse Förderprogramme unterstützt werden. Gleichzeitig muss aber weiter daran gearbeitet werden, die Startbedingungen zu verbessern, insbesondere durch den Abbau von Bürokratie und der Förderung von Digitalisierung und regionalen Netzwerken.“

Möglicherweise bekommt Hagen demnächst Besuch aus Düsseldorf. Vertreter des Wirtschaftsministeriums haben angedeutet, mehr über die vorgestellten Projekte erfahren zu wollen.

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