Hagen kann 70 Millionen Euro Fördergelder investieren

Hagen.   Es gibt Sätze, die glaubt man als Journalist in dieser Stadt niemals schreiben zu können: Hagen schwimmt im Geld! Klingt für eine Nothaushaltskommune absurd, ist in den nächsten Jahren aber völlig ungewohnte Realität.

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Es gibt Sätze, die glaubt man als Journalist in dieser Stadt niemals schreiben zu können: Hagen schwimmt im Geld! Klingt für eine Nothaushaltskommune absurd, ist in den nächsten Jahren aber völlig ungewohnte Realität.

Öffentliche Investitionsprogramme bescheren der Stadt in den nächsten vier Jahren Mittel in Höhe von fast 70 Millionen Euro, die in kommunale Infrastruktur investiert werden können. Angesichts dieses Geldsegens, der bevorzugt in die Bildungsstätten fließen soll, stellt die Stadtverwaltung sogar zusätzlich Kräfte im Fachbereich Gebäudewirtschaft, bei der Bauordnung, in der Vergabestelle sowie bei der Schulverwaltung ein, um das zusätzliche Aufgabenvolumen innerhalb der relativ engen Fristen abarbeiten und somit keinen Cent der Extra-Millionen aus Land und Bund verfallen zu lassen.

Im Detail stammen die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KP III) des Bundes (ca. 20,9 Millionen Euro) sowie aus dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“ (27,7 Millionen Euro). Parallel dazu ist bereits ein Referentenentwurf des Bundes im Umlauf, laut dem noch in diesem Jahr ein KP IV-Programm aufgelegt wird, das Hagen weitere 20,8 Millionen Euro beschert. Vor diesem Hintergrund hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung eine breite Maßnahmenliste beschlossen, wie diese Mittel in den nächsten Jahren sinnvoll investiert werden. Zu den größten Ausgabenposten zählen dabei die Erneuerung der Fassade des Verwaltungshochhauses, die energetische Optimierung der Straßenbeleuchtung, aber auch die Wiederaufbereitung und Reaktivierung von Brachflächen für Gewerbenutzungen. Diese Seite bietet einen aktuellen Überblick über die einzelnen Investitionsmaßnahmen sortiert nach Stadtbezirken:

Gesamtstädtisch

Umbau der Bushaltestellen nach den Maßgaben der Barrierefreiheit (Kosten: 200 000 Euro)

Energetische Erneuerung und Umbau der Ampelanlagen (Realisierung 2018, Kosten: 350 000 Euro)

Energetische Erneuerung und Umbau der Straßenbeleuchtung (Realisierung 2018, Kosten: 3,2 Millionen Euro)

Sanierung und Reaktivierung von Brachflächen (Realisierung 2018, Kosten: 1,64 Millionen Euro).

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