Unglück

Tödlicher Balkonsturz – Mann stand unter Einfluss von Drogen

Tödliches Unglück in der Augustastraße: Ein Mann ist dort vom Balkon gestürzt, etwa zehn Meter tief. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er starb.

Tödliches Unglück in der Augustastraße: Ein Mann ist dort vom Balkon gestürzt, etwa zehn Meter tief. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er starb.

Foto: Alex Talash

Hagen.  Ein Mann ist am Samstag in Hagen aus der dritten Etage vom Balkon gestürzt und tödlich verletzt worden. Der Mann stand unter Drogeneinfluss.

Beim Sturz von einem Balkon ist am Samstagnachmittag in der Hagener Innenstadt ein bislang noch unbekannter Mann ums Leben gekommen. Nach bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ist von einem Unglücksfall im Alkohol- und Drogenmilieu auszugehen. Es hat bis zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Festnahmen gegeben.

Gegen 15.45 Uhr waren die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst von Anwohnern informiert worden. Diese meldeten, dass in der Auguststraße – Höhe Schwenke-Center – ein schwer verletzter Mann in einem Hinterhof liege und Streit in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses zu hören sei. Als die Beamten vor Ort eintrafen, entdeckten sie dort am Boden eine Gestalt im Innenhof des Gebäudekomplexes, die offenkundig aus etwa zehn Metern Höhe über eine Balkonbrüstung hinweg in die Tiefe gestürzt war. Trotz intensiver Reanimationsversuche war das Leben des Mannes nicht mehr zu retten.

Balkonsturz Hagen: Identität des Toten noch nicht geklärt

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war der Verstorbene zuvor in Begleitung einer 28-jährigen Frau mit Hilfe eines Zweitschlüssels widerrechtlich in die Wohnung des Hauses eingedrungen. Diese gehört einem 27-jährigen flüchtigen Bekannten. Als Nachbarn dies bemerkten, verständigten sie den Wohnungsinhaber. Noch bevor dieser sein Zuhause erreichte, muss das Opfer des Unglücksfalls ohne Fremdeinwirkung vom Balkon gefallen sein.

Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass sowohl die 28-Jährige als auch der ein Jahr jüngere Wohnungsinhaber zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Alkohol- und Drogeneinfluss standen. Die Polizei versucht, neben der Klärung der näheren Umstände, jetzt zunächst einmal die Identität des Toten verbindlich zu klären, bei dem zumindest schon einmal eine Krankenversichertenkarte gefunden wurde. (red)

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