Blaulicht Hagen

Hagen: Messer-Attacke nach Maskenstreit – Prozess startet

Auf der Straße vor dem Kiosk in Altenhagen soll es zu dem Messerangriff gekommen sein.

Auf der Straße vor dem Kiosk in Altenhagen soll es zu dem Messerangriff gekommen sein.

Foto: Alex Talash

Altenhagen.  Nach einem Streit um eine Coronamaske soll es in Altenhagen zu einer Messer-Attacke gekommen sein. Der Fall landet jetzt vor Gericht.

Nach einem Streit um eine Corona-Maske soll ein 23-Jähriger auf offener Straße auf einen Kioskmitarbeiter in Altenhagen eingestochen haben: Der 31-jährige erlitt schwere Verletzungen am Bauch und der Brust und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Spezialklinik geflogen werden. Der 23-Jährige war zunächst geflüchtet, stellte sich einen Tag später jedoch der Polizei. Der Angeklagte muss sich jetzt vor dem Schwurgericht wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verantworten, der Prozess startet am kommenden Montag am Hagener Landgericht.

Streit bereits einen Tag vor dem Angriff

Zum Streit mit dem Mitarbeiter soll es bereits einen Tag vor der Attacke gekommen sein: Der Kiosk-Mitarbeiter soll den Angeklagten auf die Maskenpflicht hingewiesen haben, woraufhin dieser aggressiv reagiert haben und es zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sein soll.

Das Gesetz sieht für versuchten Totschlag im Regelfall eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren bis zu elf Jahren und drei Monaten und für eine gefährliche Körperverletzung im Regelfall eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor. Für den Fall sind sieben Verhandlungstage angesetzt.

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