Kontrollen

Hagen: Nach Wohnungskontrollen 17 Personen abgemeldet

Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt –  hier ein Symbolbild – haben wieder mehrere Wohnungen kontrolliert.

Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt – hier ein Symbolbild – haben wieder mehrere Wohnungen kontrolliert.

Foto: Michael Kleinrensing / WP Michael Kleinrensing

Hagen.  Die Behörden haben wieder Zuwanderer-Häuser in Hagen kontrolliert: 17 Personen wurde abgemeldet. Jetzt prüft das Jobcenter die Fälle.

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Unter der Federführung der städtischen Ausländerbehörde haben am Donnerstag Mitarbeiter der Polizei, des Jobcenters, der Wohnungs- und bauaufsicht und des Stadtordnungsdienstes rund 170 Personen in sieben Häusern im Stadtgebiet, in denen viele Zuwanderer leben, aufgesucht, um unter anderem den Meldestatus und die Lebensverhältnisse dieser zu überprüfen.

Von zehn angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen wurden die Ausweisdokumente eingezogen. In diesen Fällen findet eine Echtheitsüberprüfung statt, und es erfolgt eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme bzw. Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorliegen. Sofern sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden die Ausweise nach einer kurzen ausländerrechtlichen Beratung wieder ausgehändigt.

Darüber hinaus werden 17 Personen abgemeldet, da diese an den überprüften Adressen nicht mehr wohnen. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen.

Seit Ende 2015 wurden 79 Kontrollen durchgeführt und dabei 710 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 19.591 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.505 abgemeldet und 827 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.

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